Spielberichte

Manuel Glatz (Trainer ASK Jabing): "Wir wollten den Sieg einfach viel mehr"

Riedlingsdorf
ASK Jabing

In der 2. Klasse Süd A hat der ASK Jabing in der 23. Runde auswärts bei Riedlingsdorf mit 3:1 gewonnen. Nach einer zähen, torlosen ersten Hälfte legten die Gäste nach der Pause zu und stellten durch Jan Humar, Benjamin Bogad und Anes Handanovic auf 0:3, ehe ein spätes Eigentor noch den Ehrentreffer brachte. Trainer Manuel Glatz sprach von einem verdienten Sieg – und gratulierte seiner Mannschaft zum fixierten Aufstieg.


Fußball und Fußballschuh bei Eckball

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Wind bremst vor der Pause, nach der Pause dreht Jabing auf

Die ersten 45 Minuten standen im Zeichen des Windes – und der Vorsicht. Manuel Glatz brachte es nach dem Schlusspfiff klar auf den Punkt: "Die erste Halbzeit war durch den starken Wind ein Krampfspiel, ohne wirklich große Torchancen." Entsprechend wählte Jabing einen nüchternen Plan für den Auftakt. "Wir haben versucht, gegen den Wind die Null zu halten", erklärte der Trainer. Nach Seitenwechsel drehte der Tabellenführer auf und setzte genau das um, was Glatz gefordert hatte: "In der zweiten Halbzeit wollten wir mit Pässen in die Tiefe und mit kompaktem Spiel zum Torerfolg kommen." Das zahlte sich rasch aus: In Minute 52 fiel das 0:1 nach einem Eckball, der durchrutschte – Jan Humar stand richtig und schob aus kurzer Distanz überlegt ein.

Standard trifft, danach nutzen Bogad und Handanovic eiskalt

Mit der Führung im Rücken blieb Jabing am Drücker und suchte zielstrebig den zweiten Treffer. Der fiel in der 63. Minute, als Benjamin Bogad zum 0:2 nachlegte. Spätestens da war die Richtung klar, auch weil der Gastgeber nicht mehr zulegen konnte. "In der zweiten Halbzeit hat der Gegner meiner Meinung nach die Kraft verloren; nach sechzig Minuten waren wir körperlich besser als der Gegner", sagte Glatz. Seine Elf blieb konsequent: In der 75. Minute erhöhte Anes Handanovic auf 0:3. An der klaren Sache änderte auch der späte Ehrentreffer nichts: In der Nachspielzeit unterlief Dominik Muth ein Eigentor zum 1:3 (90.). Für Glatz lag der Unterschied auf der Hand: "Die Durchschlagskraft von Jabing – wir wollten den Sieg einfach viel mehr."

Favoritenrolle angenommen – Kollektiv stark, Blick nach oben

In der Analyse lobte der Trainer vor allem die Reife seiner Mannschaft im Umgang mit Erwartung und Bedingungen. "Sehr gut hat funktioniert die Favoritenrolle, in der wir uns gerne sehen, weil wir jetzt der Meister sind", betonte Glatz und ergänzte: "Es war ein starkes Kollektiv, jeder hat für jeden alles gegeben." Diskussionen über strittige Szenen sparte er sich: "Meiner Meinung nach war das Spiel auf gutem Niveau." Den Blick richtete er bereits nach vorne: "Verbesserungspotenzial werden wir nächstes Jahr sehen, wenn wir uns in einer Klasse höher mit den Gegnern messen." Und zum Schluss schickte er noch eine Botschaft an alle im Verein: "Ich will der Mannschaft und dem Verein zum heutigen fixierten Aufstieg gratulieren." 

2. Klasse Süd A: Riedlingsdorf : Jabing - 1:3 (0:0)

  • 90
    Eigentor durch Dominik Muth 1:3
  • 75
    Anes Handanovic 0:3
  • 63
    Benjamin Bogad 0:2
  • 52
    Jan Humar 0:1