In der 2. Klasse Süd A trennte sich UFC "PG-Cars" Oberschützen von SPG Buchschachen/Loipersdorf-Kitzladen 1b mit 2:2. Nach der späten Führung der Hausherren durch Roland Szalai kassierte Oberschützen in Minute 88 noch den Ausgleich. Sektionsleiter Gerhard Wolfger sprach von einer ausgeglichenen, sehr fairen Partie und haderte mit fehlender Konzentration und zu wenig Siegeswillen in den entscheidenden Momenten. Unterm Strich blieb ein Punkt, obwohl in der Schlussphase kurz alles nach einem Heimsieg aussah.

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Der Spielverlauf passte zum Schlagwort „ausgeglichen“, das Gerhard Wolfger mehrfach betonte. Die Gäste legten vor, als Balint Beke in Minute 23 die Führung für SPG Buchschachen/Loipersdorf-Kitzladen 1b besorgte. Oberschützen schüttelte sich, blieb dran und kam noch vor der Pause zurück: Adrián Ferenc Prán traf in der 41. Minute zum 1:1, mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen. Nach Seitenwechsel blieb es umkämpft, ohne große Ausschläge und doch schien das Pendel spät in Richtung Heimteam zu kippen. In der 82. Minute war Roland Szalai zur Stelle und stellte auf 2:1. Die Freude währte jedoch nicht bis zum Abpfiff: Andras Egyed egalisierte in Minute 88 zum 2:2. Damit stand am Ende ein Remis, das zum gesamten Abend passte.
Nach dem Schlusspfiff ordnete Sektionsleiter Gerhard Wolfger den Punkt nüchtern ein. „Grundsätzlich war das Spiel ziemlich ausgeglichen. Es war ein faires Spiel“, sagte er und blieb auch bei der Frage nach dem möglichen Kippmoment zurückhaltend: „Eigentlich nur einzelne Aktionen und Stellungsfehler, sonst nichts Besonderes.“ Auf der Haben-Seite sah er seine Elf gut organisiert: „Wir waren phasenweise kompakt und haben gut kombiniert.“ Einen verdienten Sieger wollte er nicht ausmachen: „Näher am Sieg war keiner. Das war eine ziemlich ausgeglichene Partie.“ Warum es am Ende nicht zu drei Punkten reichte, benannte Wolfger klar: „Uns haben Konzentration und der Siegeswille gefehlt.“ Zum Gegner hatte er anerkennende Worte: „Der Gegner war kompakt, aggressiv und wollte den Sieg vielleicht mehr als wir.“
Auch zum Rahmen fand Wolfger deutliche Worte – positiv: „Der Schiedsrichter war sehr gut. Strittige Szenen hat es nicht gegeben.“ Auffälligster Mann bei Oberschützen war aus seiner Sicht Lukas Proksch: „Er war heute unser auffälligster Spieler und hat um jeden Ball gekämpft.“ Das passt zum Gesamtbild eines Abends, an dem die Heimischen vieles richtig machten, sich im entscheidenden Moment aber nicht belohnten. Die Mannschaft zeigte Phasen, in denen sie kompakt stand und sauber kombinierte, doch das 2:1 in der 82. Minute hätte konsequenter abgesichert werden müssen. So bleibt ein 2:2, das auf der einen Seite gerecht wirkt, auf der anderen Seite aber nach der späten Führung einen leichten Beigeschmack hinterlässt. Für die kommenden Aufgaben gilt es, die guten Phasen zu verlängern und die Konzentration bis zum letzten Pfiff hochzuhalten – dann werden aus solchen Remis wieder Dreier.