In der 2. Klasse Süd A hat der ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling nach einem Fehlstart mit null Punkten die Halbserie mit neun Zählern beendet. Trainer Michael Koller zieht eine nüchterne Bilanz und spricht vom notwendigen Neuaufbau. "Wir haben Moral gezeigt, aber da ist noch Luft nach oben", sagt er. Der Coach bestätigt fixe Abgänge, arbeitet an Neuzugängen und beschreibt eine intakte Stimmung – mit dem Plan, mit frischen Kräften neu anzuschieben und die Rückrunde stabiler zu gestalten.

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Michael Koller blickt ohne Umschweife auf die erste Saisonhälfte zurück und setzt den Rahmen für alles Weitere. "Wir sind mit null Punkten dagestanden, konnten am Ende neun machen", sagt der Trainer. Daraus macht er weder Drama noch Euphorie, sondern eine klare Arbeitsaufgabe: "Da ist trotzdem noch Luft nach oben." Wichtig war ihm vor allem, dass die Mannschaft nicht eingeknickt ist. "Die Burschen haben Moral bewiesen und gekämpft." Aus diesen Sätzen spricht einerseits Erleichterung, andererseits der Anspruch, die knappen Spiele künftig konsequenter auf die eigene Seite zu ziehen. Neun Punkte sind ein Schritt, aber für Koller noch lange kein Grund, sich zurückzulehnen.
Parallel zum Blick auf die Tabelle beschreibt Koller einen Kader im Wandel. "Es gab fixe Abgänge", bestätigt er, will bei den Neuen aber bewusst noch keine Namen liefern: "Neuzugänge sind da, aber da will ich mich noch nicht festlegen." Der Tenor: Erst sauber finalisieren, dann verkünden. Dass die Stimmung dennoch positiv ist, erklärt er mit dem frischen Startgefühl: "Die Stimmung ist gut, weil wir mit neuen, frischen Kräften neu beginnen." Sportlich hilfreich: "Derzeit haben wir Gott sei Dank keine verletzten oder angeschlagenen Spieler." Strukturelle Änderungen im Umfeld gab es laut Koller keine, dafür eine klare innere Haltung: "Einzelgänger gibt es nicht. Wir wollen als Einheit auftreten." Dieser Teamgedanke soll den Umbau tragen.
Die Marschroute für die kommenden Wochen ist gesetzt: neu starten, stabil punkten, als Gruppe wachsen. "Wir beginnen neu und wollen gut mitspielen in der Liga", fasst Koller zusammen. Seinen Respekt vor der Liga formuliert er deutlich: "Der Aufsteiger hat ein sehr gutes, kompaktes Team." In der Staffel führt ASK Jabing das Feld an – ein Fingerzeig darauf, wie hoch die Messlatte liegt. Gleichzeitig bleibt Koller bei seiner Linie: erst arbeiten, dann reden. "Wir wissen, was möglich ist, wenn alle mitziehen." Platz 13 und neun Punkte sind die Ausgangslage, der Rest soll über Fleiß, frische Impulse und Zusammenhalt kommen.