Spielberichte

"Alle Spieler haben verlängert" – Oberschützen setzt auf Zusammenhalt und Eigenbau

UFC Oberschützen

Positive Töne aus der 2. Klasse Süd A: Beim UFC "PG-Cars" Oberschützen bleibt die Mannschaft nach Rang fünf beisammen, der Kader wird mit eigenen Talenten verbreitert. Sektionsleiter Gerhard Wolfger zieht eine zuversichtliche Zwischenbilanz, spricht über das, was schon gut klappt, und wo er noch Luft nach oben sieht. Dazu gibt es Personalnews – von verletzungsbedingter Pause bis hin zu zwei Zugängen – sowie einen Blick auf anstehende Termine im Verein. Unterm Strich wirkt das Paket stimmig: viel Kontinuität, klare Linie, ruhige Hand.


Mehrere Paar Trainingsschuhe stehen am Spielfeldrand neben der Bande

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Zusammenhalt als Grundlage: Wolfger lobt das Kollektiv

Gerhard Wolfger setzt seinen Rückblick bewusst beim Miteinander an. Der Sektionsleiter betont, dass die Mannschaft über die Saison eng zusammengerückt ist und die Gruppe verlässlich funktioniert hat. "Gut funktioniert haben die Teamleistung, das Mannschaftsgefüge und der Zusammenhalt im Verein und im Team", sagt er. Sportlich lieferte Oberschützen eine konstante Saison im Vorderfeld ab und landete schließlich auf Platz fünf – ein Ergebnis, das zur Erzählung passt. Wolfger bleibt trotz zufriedenem Ton nüchtern in der Einordnung: "Spielerisch und kämpferisch haben wir noch etwas mehr Potenzial." Aus seiner Sicht ist also nicht alles auf Anschlag, aber die Basis stimmt. Besonders wichtig: Die Stimmung sei "sehr positiv", was sich laut Wolfger auch daran zeigt, dass die Gruppe zusammenbleibt und an einem Strang zieht.

Kader bleibt beisammen – Jugend rückt nach, zwei Zugänge kommen

Die Personalplanung ist aus Oberschützer Sicht schnell erzählt, und zwar mit einem klaren Schwerpunkt auf Kontinuität. "Alle Spieler haben die Verträge verlängert. Wir bleiben komplett zusammen und erweitern den Kader mit jungen Eigenbauspielern", erklärt Wolfger. Abgänge gebe es "eigentlich keine". Gleichzeitig öffnet der Verein die Tür für Eigenbauspieler, die von Leihen zurückkehren oder aus dem Nachwuchs nachrücken. Darüber hinaus kündigt Wolfger zwei Zugänge vom ASK Goberling für den Kampfmannschaftskader an. Einen kleinen Dämpfer gibt es im Lazarett: Laut Wolfger ist ein Spieler nach einem Schlüsselbeinbruch im Meisterschaftsspiel angeschlagen und sollte bis Anfang September wieder zurück sein. Der Zeitplan ist gesetzt, hektisch wird in Oberschützen deshalb niemand.

Vereinsalltag, Gegnerblick und Ausblick: ruhig arbeiten, oben andocken

Abseits des Rasens steht in Kürze ein organisatorischer Termin an, den Wolfger knapp hält: "Am 28.6. haben wir Generalversammlung, und da wird dann der Vorstand neu gewählt." Es passt zum Gesamtbild eines Vereins, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Auch der Blick auf die Liga bleibt sachlich. Auf die Frage nach den Stärken der Gegner sagt Wolfger: "Schachendorf hat viele junge Eigenbauspieler – Aber die Saison war ziemlich ausgeglichen." Das klingt nach Respekt ohne große Worte. Für die Stimmung half zudem der gemeinsame Ausflug der Mannschaft, der den Teamgeist sichtbar gefestigt hat. "Da haben wir den Zusammenhalt erweitert", so Wolfger. Mit einem Kader, der zusammenbleibt, frischen Beinen aus dem eigenen Nachwuchs und zwei Zuzügen wirkt Oberschützen für den Herbst gut gerüstet. Die Messlatte liegt nicht unerreichbar hoch, aber klar: an die obere Gruppe andocken und den nächsten Schritt machen.