Spielberichte

Doppelbelastung und Verletzungen: „Wir werden daraus lernen“, sagt Wolfau-Co-Trainer Petz

SV Wolfau

Beim Blick auf die abgelaufene Saison in der 2. Klasse Süd A zieht SV BB1 Wolfau-Co-Trainer Christian Petz eine ehrliche Bilanz: Im Cup gab es starke Auftritte, in der Liga blieb das primäre Ziel aber unerreicht. Die Doppelbelastung und Verletzungen kosteten Konstanz, am Ende steht ein vierter Platz mit 48 Punkten. „Wir werden daraus lernen“, sagt Petz und kündigt zugleich an, dass die Mannschaft eine wohlverdiente Pause bekommt, während im Hintergrund bereits an Zielen, Transfers und einem schlagkräftigen Kader für die neue Saison gearbeitet wird.


Nahaufnahme auf die beine zweier Spieler

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Cup-Glanz, Liga-Dämpfer: Petz ordnet die Saison ein

Schon im ersten Satz wird klar, worauf Wolfau in diesen Wochen besonders gern blickt. „Prinzipiell haben die Cup-Partien sehr gut funktioniert. Auf diese Erfolge sind wir richtig stolz“, sagt Christian Petz. Der Co-Trainer versteckt gleichzeitig nicht, warum es in der Meisterschaft nicht so lief, wie erhofft. „Durch die Doppelbelastung hat uns das Verletzungspech erwischt. Das war sicher ein Grund, warum wir unser primäres Ziel in der Meisterschaft verfehlt haben.“ Wolfau war über weite Strecken oben dabei und stand phasenweise sogar ganz vorne, am Ende reichte es jedoch „nur“ zu Rang vier. Für Petz ist das weniger Klagen als vielmehr Auftrag: „Wir nehmen das so zur Kenntnis, werden daraus lernen und es in der neuen Saison besser machen.“

Pause, Transfers, Kaderarbeit: Was sich in Wolfau tut

Die Stimmung im Team beschreibt Petz als gefestigt, aber auch erleichtert. „Die Stimmung ist relativ positiv, aber wir sind froh über die wohlverdiente Pause. Im Hintergrund arbeiten wir an neuen Zielen, am Transfermarkt und an einem schlagkräftigen Kader. Den Jungs geben wir jetzt bewusst Abstand vom Fußball.“ Auf der Personal-Seite ist bereits Bewegung drinnen: „Abgänge werden Kristof Németh und Ante Ljubicic sein. Und als Neuzugang steht bis dato ein Spieler fest. Das ist aktuell der Stand der Dinge. Weiteres kann folgen.“ Bei den Verletzten heißt es Geduld. „Unsere verletzten Spieler sind rekonvaleszent und arbeiten an der Rückkehr ins Team. Wann das genau sein wird, wissen wir noch nicht. Wir freuen uns, wenn sie wieder zur Mannschaft stoßen.“ Auch abseits des Rasens bleibt es vorerst ruhig. „Das Betreuerteam ist aktuell gleichbleibend. Ob sich hier oder da noch etwas ergibt, lassen wir offen.“

Respekt für den Meister – und ein klarer Auftrag für den Sommer

Wenn Petz auf die Konkurrenz blickt, fällt ein Name sofort. „Bemerkenswert war der ASK Jabing. Sie waren von Anfang an Titelfavorit und haben das mit einem sehr starken, aber relativ kleinen Kader ohne Verletzungen durchgezogen. Das ist beeindruckend, sie sind ein verdienter Meister. Man kann nur gratulieren.“ Diese Einordnung passt zur Wolfauer Analyse der eigenen Saison: Der Schritt, Verletzungen und Doppelbelastung besser zu managen, steht ganz oben auf der To-do-Liste. Gleichzeitig soll der Kader gezielt verstärkt werden. Petz’ Schlusswort ist entsprechend klar und optimistisch: „Wir werden daraus lernen und es in der neuen Saison besser machen.“ Bis dahin gilt in Wolfau: durchschnaufen, Kräfte sammeln und im Hintergrund weiter sauber arbeiten – damit die Cup-Laune künftig auch in der Liga durchzieht.