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Derbysieger! - „Mit dem 3:1 war der Bann gebrochen“ – Koller jubelt über Goberlings 3:1 gegen Redlschlag

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ASK Goberling
SG Redlschlag

In der 2. Klasse Süd A hat der ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling am Sonntag im Derby die SG EFM Redlschlag mit 3:1 bezwungen und sich nach Einschätzung von Trainer Michael Koller vor allem mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung durchgesetzt. Der Goberlinger Coach sah seine Elf über weite Strecken als besseres Team, sprach von weiteren guten Möglichkeiten und meinte nach dem 3:1: „Da war der Bann ziemlich gebrochen.“


Fußballspieler legt sich den Ball auf

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Führung vor der Pause zurückgeholt

Aus Sicht von Michael Koller hatte seine Mannschaft den Plan von Anfang an klar vor Augen. „Wir haben uns vorgenommen, den Führungstreffer zu schießen. Das ist uns gelungen“, sagte der Trainer nach dem 3:1. Nach 31 Minuten brachte Thomas Kappel die Gastgeber in Front, was laut Koller gut zum Auftritt seiner Mannschaft passte. Der Ausgleich durch Adam Bazso in der 37. Minute änderte an seiner Einschätzung wenig. Koller ordnete ein, dass dieses 1:1 aus seiner Sicht aus „abseitsverdächtiger Position“ gefallen sei. Umso wichtiger war für Goberling die Reaktion kurz vor der Pause: In der 44. Minute stellte Florijan Pavlovic auf 2:1 und sorgte dafür, dass die Führung wieder aufseiten der Gastgeber lag.

Kompakt, geschlossen und vom Start weg im Spiel

Für den Goberlinger Coach kippte diese Partie nicht erst in einer einzelnen Szene, sondern aus seiner Sicht schon mit dem Auftritt seiner Mannschaft vom Anpfiff weg. „Vom Beginn weg hatte ich das Gefühl, dass das Spiel in unsere Richtung geht, weil wir sehr kompakt gestanden und sehr gut kombiniert haben“, erklärte Koller. Genau darin sah er auch die größte Stärke seines Teams. Goberling war nach seiner Einschätzung als Einheit da, arbeitete füreinander und brachte jene Tugenden auf den Platz, die im Unterhaus oft die Grundlage für einen Heimsieg sind. „Wir sind als Team, als Gemeinschaft, mit starkem Willen und Kampfgeist aufgetreten“, sagte Koller. Dass Redlschlag insgesamt nur auf wenige Chancen kam, passte für ihn deshalb ins Bild eines Auftritts, den er über die gesamte Spielzeit klar auf der eigenen Seite sah.

Weber macht alles klar, mehr Tore wären aber möglich gewesen

Richtig Ruhe kehrte für die Gastgeber dann nach 64 Minuten ein. Franz Weber erzielte das 3:1, und genau dieses Tor hob Koller im Rückblick besonders hervor. „Mit dem 3:1 war der Bann ziemlich gebrochen und der Sieg auf unserer Seite“, meinte der Trainer. Gleichzeitig machte er aber auch deutlich, dass dieses Ergebnis aus seiner Sicht noch deutlicher hätte ausfallen können. Koller sprach von einem Lattenschuss, einem Stangenschuss und von weiteren Möglichkeiten, die ungenutzt blieben. „Der Sieg hätte noch höher ausfallen können“, sagte er. Diese Einschätzung zieht sich durch seine gesamte Analyse: Goberling hatte mehr vom Spiel, war das bessere Team und belohnte sich mit drei Toren, obwohl nach Meinung des Trainers sogar noch mehr drin gewesen wäre.

Der Sieg passt, die Chancenverwertung bleibt ein Thema

So klar die Worte des Trainers nach dem Schlusspfiff auch ausfielen, bei einem Punkt wollte Koller trotz des Heimsiegs nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Verbesserungspotenzial sieht er weiterhin ganz klar im Abschluss. „Wir haben viele Chancen und machen daraus wenig Tore. Das könnte noch besser sein“, sagte er offen. Gerade weil Goberling sich nach seiner Einschätzung wieder einige gute Möglichkeiten herausgespielt hat, bleibt dieses Thema auch nach dem 3:1 aktuell. Der Erfolg gegen Redlschlag gibt der Mannschaft zwar eine starke Grundlage, Koller richtete den Blick aber nicht nur auf das Ergebnis, sondern auch darauf, wie seine Elf aus einer guten und geschlossenen Leistung künftig noch mehr Ertrag holen kann.

2. Klasse Süd A: Goberling : Redlschlag - 3:1 (2:1)

  • 64
    Franz Weber 3:1
  • 44
    Florijan Pavlovic 2:1
  • 37
    Adam Bazso 1:1
  • 31
    Thomas Kappel 1:0