Es war der Auftritt einer Mannschaft mit klarem Plan in der 2. Klasse Süd B: SV Rohrbrunn bezwang Wallendorf-Mogersdorf mit 4:1 und legte den Grundstein in beiden Halbzeiten mit frühen Treffern. Trainer Zsolt Jona sprach von einem eindeutigen Spiel aus seiner Sicht und hob die beruhigende Wirkung der schnellen Führungen hervor. Seine Mannschaft dominierte über weite Strecken, setzte die Akzente in den Schlüsselmomenten und überzeugte mit Konsequenz, Kampfgeist und geschlossener Teamleistung.

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Der Ton war schnell gesetzt: Bereits in der 3. Minute stellte Constantin Riffel auf 1:0 für SV Rohrbrunn. Mit dieser frühen Führung bekam die Partie sofort eine klare Richtung. Jona betonte die Bedeutung genau dieser Momente für seine Ruhe an der Seitenlinie: „Das Spiel war aus meiner Sicht eindeutig. In beiden Halbzeiten haben wir sehr früh getroffen – das hat uns Sicherheit gegeben. Wir konnten über weite Phasen dominieren und hatten einen sympathischen, fairen Gegner.“ Der frühe Treffer zeigte Wirkung: Wallendorf-Mogersdorf musste sich neu sortieren, während die Hausherren Ball und Gegner laufen ließen.
Zum Auftakt des zweiten Durchgangs schlug Rohrbrunn erneut früh zu: Alex Dedics erhöhte in der 47. Minute auf 2:0. In der 55. und 75. Minute stellten die Hausherren durch Milán Zoltán Ambrus auf 3:0 und 4:0, ehe die Gäste in der 82. Minute durch Mark Soos auf 4:1 verkürzten. Jona ordnete die Chancenausbeute in den Kontext einer schwierigen Vorbereitung ein: „Zwei Spiele der Wintervorbereitung sind wegen des Wetters ausgefallen, daher habe ich spielerisch nicht allzu viel erwartet. Wir haben uns viele Chancen herausgespielt und auch einige liegen lassen – entscheidend war unser Kampfgeist, damit konnten wir das Spiel kontrollieren.“
Auf die Frage nach einem Mann des Spiels wich Jona jeder Personalisierung aus und lenkte den Blick auf das Kollektiv. Er machte klar, dass sich der Sieg auf viele Schultern verteilte – von der Nummer 1 bis zu den Einwechselspielern. „Ich will niemanden über das Team stellen; jeder hat ein gutes Niveau erreicht. Ich gratuliere der gesamten Mannschaft.“ Dass die Treffer verteilt waren – Riffel eröffnete, Dedics legte nach – unterstreicht diese Erzählung eines runden Auftritts.
So bleibt vom Spieltag ein klarer Eindruck: Rohrbrunn setzte mit frühen Nadelstichen die Eckpfeiler, kontrollierte weite Phasen der Partie und fand die Antworten zum richtigen Zeitpunkt. Jona verband die nüchterne Analyse mit Wertschätzung für den fairen Gegner und einem deutlichen Bekenntnis zum Verbundgedanken. Struktur, Wucht in den Schlüsselmomenten und Teamgeist gaben die Richtung vor – und führten zu einem 4:1 aus Rohrbrunner Sicht.