Ein zufriedener Ton prägte das Fazit von Wilhelm Blaskovits nach dem Auswärtsspiel des FC Stinatz bei Wallendorf-Mogersdorf in der 2. Klasse Süd B. Sein Team übernahm früh das Kommando, steckte einen unglücklichen Rückstand weg und drehte die Partie zu einem deutlichen 5:1-Auswärtssieg. „Der Sieg – und das Ergebnis in dieser Höhe – sind vollkommen gerecht“, bilanzierte der Trainer. Entscheidend waren für ihn die Korrekturen nach der Pause: früherer Zugriff, mehr Tempo nach vorn und konsequente Wege Richtung Tor.

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Blaskovits fasste den Verlauf prägnant zusammen: „Wir haben von Beginn an das Kommando übernommen, sind dann unglücklich in Rückstand geraten, konnten das Spiel aber drehen und am Ende verdient siegen.“ Aus anfänglicher Kontrolle, einem kurzen Dämpfer und einer selbstbewussten Antwort entwickelte sich ein klarer Stinatzer Auftritt.
Die Justierungen nach der Pause formulierte der Coach klar: „Wir versuchten in der zweiten Halbzeit, den Gegner früher zu attackieren und schneller nach vorn zu spielen – das ist uns sehr gut gelungen.“ Mit höherem Anlaufen und direktem Umschalten setzte Stinatz die Gastgeber konstant unter Druck und nutzte die sich bietenden Räume entschlossen.
Standards spielten laut Blaskovits keine Hauptrolle: „Die Standardsituationen waren am heutigen Tag nicht spielentscheidend.“ Auch bei heiklen Szenen blieb er gelassen: „Strittige Situationen gibt es in jedem Spiel. Einmal geht es für uns, einmal für den Gegner.“ Den Blick richtet er bereits nach vorn: „Wir erwarten uns von unserer Mannschaft, dass wir dort weitermachen, wo wir heute aufgehört haben, unser Bestes geben und dann das Ergebnis in unsere Richtung bringen.“