Intensives Duell, klare Worte: Nach dem 2:2 zwischen Wallendorf-Mogersdorf und UFC Gerersdorf-Sulz in der 2. Klasse Süd B zieht Trainer Gerhard Pummer ein nüchternes, aber positives Fazit. Er spricht von einem gerechten Remis, verweist auf die starke Anfangsphase seiner Mannschaft und blickt selbstbewusst nach vorn.

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Wallendorf-Mogersdorf setzte früh Akzente und ging mit 1:0 in Führung: Dominic Freudenthaler traf in Minute 15 nach einem Freistoß, Dominik Wagner legte in der 36. Minute das 2:0 nach. Unmittelbar vor der Pause verkürzte Laszlo Toth in der 45. Minute auf 2:1 – ein Treffer, der die Gastgeber, so Pummer, „ein bisschen aus dem Konzept gebracht hat“. In einer umkämpften Schlussphase traf Toth erneut und stellte in der 85. Minute auf 2:2. „Im Großen und Ganzen war das Unentschieden in Ordnung, auch wenn wir vor der Pause die Chance auf das 3:0 hatten“, ordnete Pummer ein.
Nach der Pause verschob sich das Kräfteverhältnis phasenweise, auch weil Gerersdorf-Sulz bei ruhenden Bällen viel Präsenz entwickelte. Pummer hob die Lufthoheit des Gegners hervor, sah sein Team aber in der Reaktion stabil: „Besonders gefährlich war der Gegner bei Eckbällen mit seinen großgewachsenen Spielern, aber das haben wir im Großen und Ganzen sehr gut verteidigt.“ Obwohl unser Platzwart hervorragende Arbeit leistet, sind die Platzverhältnisse schwierig, weil Trockenheit herrscht. So haben wir auch den Anschlusstreffer zum 2:1 durch Laszlo Toth kassiert, weil sich der Ball versprang.“
Pummer zollte dem Gegner Respekt – insbesondere Doppeltorschütze Laszlo Toth. Zugleich verteilte er ein klares Kompliment an das Schiedsrichterteam: „Er hat die Partie hervorragend geleitet. Mit der Schiedsrichterleistung sollten wir sehr zufrieden sein.“ An Einzelne wollte der Coach die Leistung seiner Mannschaft nicht festmachen: Er hob die geschlossene Teamleistung hervor. Und der Blick geht nach vorn: „In den vergangenen beiden Spielen waren wir defensiv wie offensiv sehr präsent. Ich hoffe, wir können diese Form halten und im nächsten Spiel bestätigen.“