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Herzenjak Truppe drehte 0:1 in verdientes 3:1 im Topspiel gegen Rohrbrunn

SV Eltendorf
SV Rohrbrunn

Nach frühem Schock fand Eltendorf in einem fair geführten Duell gegen Rohrbrunn schnell in den eigenen Rhythmus zurück. Trainer David Herzenjak sprach von einer verdienten Wende noch vor der Pause und einem Auftritt, der der eigenen Marschroute entspricht. Der Rahmen passte ebenso: keine Hektik, keine strittigen Debatten. In der 2. Klasse Süd B setzte sein Team damit ein deutliches Ausrufezeichen – samt klarer Botschaft für die kommenden Wochen.


Ersatzbank mit Sportplatz im Hintergrund

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Früher Dämpfer, klare Reaktion

Rohrbrunn erwischte Eltendorf eiskalt: In der 12. Minute nutzte Milan Ambrus einen schweren Aufbaufehler und vollendete den schnellen Umschaltmoment zum 0:1. Der Rückstand passte zur selbstkritischen Einordnung des Trainers. Danach kippte die Partie zusehends in Richtung Heimteam. Eltendorf kam über Präsenz am Ball und druckvolles Nachschieben in die gefährlichen Zonen – und glich rasch aus: In Minute 17 traf Gergö Gerebics per wuchtigem Freistoß aus großer Distanz ins kurze Eck, der Torhüter war überrascht. Die Konsequenz und Ruhe im Anschluss trugen die Mannschaft weiter: Robin Pummer schob in der 30. Minute zum 2:1 ein, womit Eltendorf mit einer Führung in die Kabine ging. Herzenjak ordnete die Phase so ein: „Nach dem frühen Rückstand brauchten wir ein paar Minuten, dann sind wir wieder dominant aufgetreten, haben eine gute erste Halbzeit gespielt und verdient gewonnen.“

Standards und Grundidee als Leitplanke

Der Ausgleich war ein Lehrstück in Sachen ruhende Bälle. Herzenjak sah sein Team an diesem Tag sowohl offensiv als auch defensiv bei Standards wach und zweikampfstark: „Bei Standards haben wir sehr gut verteidigt, und offensiv wurde die eine oder andere Ecke richtig gefährlich.“ Der Plan hinter dem Auftritt blieb dabei unverrückbar: „Unsere Devise ist in jedem Match klar – egal, welcher Gegner oder wo wir spielen. Wir wollen immer dominant auftreten und immer den Ball haben.“ Im Ballbesitz suchte Eltendorf konsequent Tiefe und Breite, im Gegenpressing arbeitete die Mannschaft unmittelbar nach Ballverlusten nach – viele zweite Bälle landeten bei den Hausherren. Nach der Pause veränderte sich die Statik phasenweise, doch die Linie blieb erkennbar. Der Coach fasste das nüchtern zusammen: „In der zweiten Halbzeit konnten wir nicht mehr ganz so dominant auftreten, aber Chancen hatten wir dennoch, um zu erhöhen.“

Später Deckel drauf, fairer Rahmen, klares Ziel

Rohrbrunn blieb engagiert, doch Eltendorf setzte spät den entscheidenden Stoß: Luka Kotnik traf in der 85. Minute zum 3:1 und beruhigte damit die Schlussphase endgültig. Der Gesamteindruck blieb trotz Intensität von gegenseitigem Respekt geprägt. Auf Nachfrage zu heiklen Szenen verwies Herzenjak auf eine unaufgeregte Leitung: „Ich finde, der Schiedsrichter hat alles korrekt entschieden.“

Genau diese Mischung aus Klarheit im eigenen Plan und sachlicher Spielkultur ordnet der Trainer in das große Vorhaben der nächsten Wochen ein. Er erklärte den Anspruch, den Vorsprung auszubauen und Schritt für Schritt voranzukommen – ohne vom Weg abzuweichen: „Unser Ziel ist ganz klar, den Vorsprung weiter auszubauen und den nächsten Schritt in Richtung unseres großen Ziels zu gehen. Den haben wir gemacht.“ 

2. Klasse Süd B: Eltendorf : Rohrbrunn - 3:1 (2:1)

  • 85
    Luka Kotnik 3:1
  • 30
    Robin Pummer 2:1
  • 17
    Gergö Gerebics 1:1
  • 12
    Milán Zoltán Ambrus 0:1

 

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