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USV Burgauberg-Trainer Walter Paul: „Zwei völlig verschiedene Halbzeiten“ – 4:3 Erfolg nach Sinko-Hattrick

USV Burgauberg
FC Stinatz

Im Duell der 2. Klasse Süd B zwischen USV Burgauberg und FC Stinatz erlebte Trainer Walter Paul eine Partie mit zwei Gesichtern: vor der Pause volle Kontrolle und beeindruckende Effizienz, danach viel Abwehrarbeit, Verletzungssorgen – und am Ende ein Zittersieg. Paul hob Intensität und Fairness hervor, sah die Gäste nach dem Wechsel dominanter und richtete den Blick bereits aufs Derby in Rohrbach – begleitet von offenen Personalfragen. Die Schiedsrichterleistung beschrieb er als unauffällig positiv.


Spieler hilft einem Mitspieler beim Lösen eines Krampfs

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Kontrolle vor der Pause, Effizienz im Abschluss

Burgauberg legte furios los, setzte den Plan über die Flügel konsequent um und traf mit eiskalter Präzision. „Fünf Torschüsse, vier Tore, taktisch alles perfekt umgesetzt“, bilanzierte Paul für die erste halbe Stunde. Rok Sinko schnürte in der 7., 19. und 27. Minute einen blitzsauberen Hattrick zum 3:0, ehe Mitja Botjak in der 40. Minute auf 4:0 stellte – ein Halbzeitstand, der die klare Spielkontrolle der Hausherren exakt widerspiegelte.

Stinatz übernimmt nach dem Wechsel, Burgauberg zittert

Nach der Pause kippte die Statik. „In der zweiten Halbzeit war der FC Stinatz dominanter, mit mehr Spielanteilen und Ballbesitz“, räumte Paul ein. Die Gäste verkürzten sofort durch Kevin Hörmann (46.), legten durch Matteo Gradwohl (58.) nach und hielten die Partie bis in die Schlussphase offen, als Peter Zsifkovits in der 84. Minute auf 4:3 stellte. „Wir mussten uns am Ende durchzittern, aber wir waren die glücklichen Gewinner“, so Paul.

Verletzungen, Anerkennung und der Blick nach Rohrbach

Den Bruch nach dem Wechsel erklärte der Coach auch mit kurzfristigen Personalsorgen: Der Torhüter habe sich am Vortag an der Hüfte verletzt, ein Außenverteidiger plagt sich mit einer Schulterblessur, ein weiterer mit Rückenproblemen; zudem fehlten zwei Spieler aus persönlichen Gründen. Einen Mann des Spiels wollte Paul nicht ausrufen, betonte stattdessen das Kollektiv – bei allem Glanzpunkt durch Sinkos Dreierpack. Für den Gegner fand er deutliche Worte des Respekts: „Der FC Stinatz ist eingespielt, gibt nie auf und hat sehr gute Spieler in den eigenen Reihen. Trotz des 4:0 zur Pause wurde es schlussendlich ein Zittersieg.“

Sein Fazit passte dazu: „Großes Lob an beide Mannschaften – viel Herz, viel Leidenschaft.“ Auch die Leitung auf dem Feld blieb Thema: „Die Schiedsrichterleistung war okay, es gab keine strittigen Situationen.“ Der Fokus richtet sich nun nach vorne: „Jetzt fahren wir nach Rohrbach zum Derby, und ein Derby hat eigene Gesetze. Ob die frischen Spieler zurückkommen, kann ich aus heutiger Sicht nicht beurteilen.“

2. Klasse Süd B: Burgauberg : Stinatz - 4:3 (4:0)

  • 84
    Peter Zsifkovits 4:3
  • 58
    Matteo Gradwohl 4:2
  • 46
    Kevin Hörmann 4:1
  • 40
    Mitja Botjak 4:0
  • 27
    Rok Sinko 3:0
  • 19
    Rok Sinko 2:0
  • 7
    Rok Sinko 1:0

 

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