Nach dem Auswärtsauftritt von Wallendorf-Mogersdorf beim SV Ollersdorf in der 2. Klasse Süd B ordnete Gerhard Pummer die Lage mit klaren Worten ein: Kontrolle, Effizienz und ein sichtbar gereiftes Kollektiv prägten seine Analyse. Er verwies auf den perfekten Start in beide Halbzeiten, sprach von einem deutlichen Chancenplus sowie einer sehr stabilen Defensive – und blickte gleichzeitig optimistisch auf das anstehende Derby gegen den souveränen Tabellenführer Eltendorf.

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Der Ton war früh gesetzt. Pummer beschrieb den Ablauf so: „Mit den schnellen Toren zu Beginn jeder Halbzeit hatten wir jeweils einen perfekten Start.“ Bereits in der 4. Minute brachte David Drozdik sein Team mit einem Weitschuss mit 1:0 in Führung. Unmittelbar nach Wiederbeginn erhöhte Balint Puhr in Minute 46 auf 2:0 und legte in der 57. zum 3:0 nach – die Weichen waren gestellt.
Über weite Strecken sah Pummer sein Team am Drücker und die Partie unter Kontrolle. Er hielt fest: „Das Chancenplus war eindeutig auf unserer Seite. Wir haben gut verteidigt – das schnelle 1:0 hat uns immens geholfen.“ Aus seiner Sicht ließ die Mannschaft wenig zu, hatte viele Möglichkeiten auf weitere Treffer und trug die Führung abgeklärt über die Zeit. In der Schlussphase verkürzte Leonard Horvath in Minute 89 auf 3:1, ehe Mark Soos in der 90. den Schlusspunkt zum 4:1 setzte.
Ein „Mann des Spiels“ kam für Pummer nicht in Frage: „Ich hebe grundsätzlich keinen Einzelnen hervor. Wir sind ein Team das gemeinsam gewinnt. Nach einem mühsamen Start ins Frühjahr haben wir uns in den letzten drei Spielen konsolidiert, sieben Punkte geholt und acht Tore erzielt – das gibt viel Zuversicht.“ Seine Bestandsaufnahme fiel entsprechend positiv aus: „Wir sind momentan sehr stabil in der Abwehr. Besonders gut haben wir uns offensiv entwickelt: Wir sind torgefährlich, haben viele Möglichkeiten und haben in Ollersdorf unsere Chancen genutzt.“
Personell gab es gemischte Nachrichten: „Zwei gesperrte Spieler kommen zurück. Unser Langzeitverletzter Szabolcs Major fehlt leider mit einem Achillessehnenriss bis Saisonende – das gilt es zu kompensieren.“ Für die nahe Zukunft überwiegt dennoch der Optimismus: „Alle freuen sich auf das große Derby gegen Eltendorf. Ich hoffe auf viele Zuschauer und auf ein spannendes Spiel.“