Im Duell der 2. Klasse Süd B zwischen dem SV Heiligenbrunn und dem SV Ollersdorf ordnete Trainer Peter Racz die Partie als intensiven Arbeitssieg ein: Disziplin, Glaube und Wille prägten den Nachmittag. Zur Pause stand es 0:0, nach Wiederbeginn kippte das Momentum – ohne dass der Ballbesitz klar zu einer Seite ausschlug. Racz lobte die Organisation des Gegners, sah aber in der Konsequenz seiner Elf den Unterschied und sprach von drei hart erarbeiteten Punkten.

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Über weite Strecken der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Seiten. Racz schilderte, die Gäste seien gut sortiert gewesen, die Räume im Zentrum eng. „Beim Ballbesitz war es ausgeglichen. Die Ollersdorfer waren gut organisiert, im Mittelfeld war es ein 50:50‑Kampf.“ Dass seine Mannschaft geduldig blieb und diszipliniert arbeitete, hob er wiederholt hervor: „Es war insgesamt ein großer Arbeitssieg meiner Mannschaft gegen einen gut organisierten Gegner.“ Nach dem 0:0 zur Halbzeit setzte Heiligenbrunn nach Wiederbeginn die entscheidenden Akzente.
Die Partie nahm nach der Pause Fahrt auf. In der 62. Minute brachte Balint Horvath Heiligenbrunn mit 1:0 in Führung. Racz beschrieb die Entstehung so: „Unser erstes Tor entstand nach einem weiten Abschlag unseres Tormanns; auf dem rutschigen Boden sprang der Ball weit – und wir nutzten das eiskalt zum 1:0.“ Kurz darauf bot sich die große Chance zum 2:0, die jedoch ungenutzt blieb. Ollersdorf glich in der 72. Minute durch Daniel Horvath zum 1:1 aus. Racz betonte, dass sein Team den Glauben nicht verlor: „Wir wussten, dass wir die drei Punkte noch holen können.“ Die Antwort folgte prompt – in der 76. Minute stellte Barnabas Bako nach einer schnell und sauber ausgespielten Aktion auf 2:1 und entschied damit die Partie zugunsten der Gastgeber. „Meine Mannschaft glaubte an den Sieg und zeigte den nötigen Willen“, so der Coach.
Die Grundlage legte Heiligenbrunn im Duell Mann gegen Mann. Racz sah beide Teams in den Zweikämpfen auf Augenhöhe, seine Elf aber mit dem Tick mehr Konsequenz in den entscheidenden Momenten. „Wir haben die richtigen, wichtigen Fouls gemacht, um gegnerische Angriffe früh zu unterbinden – gerade im Mittelfeld.“ Auch defensiv stimmte die Ordnung: Große gegnerische Chancen ließ die Abwehr kaum zu, während vorne die klareren Möglichkeiten herausgespielt wurden. „Hinten haben wir die Eins‑gegen‑eins‑Duelle nahezu komplett gewonnen, weil unsere zwei Innenverteidiger sehr stark gespielt haben.“ Prägend war für ihn die Haltung über die gesamte Distanz: „Die Disziplin hielt 90 oder 95 Minuten – und sie zahlte sich aus.“
Mit Blick nach vorne sieht Racz seine Mannschaft auf dem richtigen Weg – kameradschaftlich geschlossen und physisch stark: „Die Disziplin ist voll da, die Kameradschaft entwickelt sich in die richtige Richtung, und wir sind sehr laufstark. Das muss so weitergehen, dann holen wir weitere Punkte in dieser Meisterschaft.“