Ein intensiver Nachmittag: Wilhelm Blaskovits, Trainer des FC Stinatz, ordnete das Heimduell gegen den UFC Gerersdorf-Sulz nüchtern ein und setzte klare Akzente. In der 2. Klasse Süd B sprach er von einem verdienten Remis, lobte einen außergewöhnlichen Not-Torhüter und forderte mehr Fokus zu Beginn. Seine Einschätzungen drehten sich weniger um Zahlen als um Kontrolle, Chancenverwertung und die Reaktion seiner Mannschaft.

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Blaskovits beschrieb einen Wechsel im Kräfteverhältnis: „Gerersdorf-Sulz hat hervorragend begonnen, hatte in den ersten 10 bis 15 Minuten drei gute Torchancen, die sie zu unserem Glück nicht nutzten. Danach übernahmen wir das Spiel und konnten mehrere gute Chancen nicht nützen.“ In seiner Bilanz zur Spielanlage ergänzte er: „Zu Beginn war Gerersdorf-Sulz besser und hatte mehr Spielanteile. Danach konnten wir trotz der langen Zeit in Unterzahl das Spiel kontrollieren und hätten sogar kurz vor Spielende noch das Siegestor erzielen können.“
Vor der Pause lag die Führung kurz auf Seiten der Gastgeber: In der 41. Minute traf Anto Tecic zum 1:0, nur zwei Minuten später stellte Zoltan Szökrönyös auf 1:1. Zur Halbzeit stand es 1:1. Mit Blick auf das Gesamtbild hielt Blaskovits fest: „Das Spiel verlief sehr fair und das Unentschieden ist aufgrund des Spielverlaufs gerecht.“
Auf die Frage nach einem herausragenden Akteur wollte Blaskovits keinen Einzelnen über andere stellen: „Es gibt keinen Mann des Spiels.“ Gleichzeitig hob er die besondere Torhüterlösung hervor: „Unser junger Ersatztorwart Jakob Horvatits, eigentlich ein Feldspieler, musste wegen des Ausfalls aller etatmäßigen Keeper ins Tor – und hat diese Aufgabe hervorragend gemacht.“ Für die kommenden Wochen mahnt der Trainer: Wir müssen konzentrierter ins Spiel gehen. Zur Personalsituation erklärte er: „Ja, Verletzungsprobleme haben wir heuer das ganze Frühjahr schon. Wir konnten aber bisher die Ausfälle aufgrund unseres kompakten Kaders gut kompensieren.“