Zum Auftakt der 2. Klasse Süd B hat SV Zuberbach gegen SV Ollersdorf ein torloses Remis geholt. Im ersten Meisterschaftsspiel in der neuen Liga stand für die Gastgeber vor allem eines im Vordergrund: zu Hause anzuschreiben. Genau das gelang, auch wenn laut Klaus Brandstätter vor allem die Defensivreihen und die fehlende Chancenverwertung dafür sorgten, dass es am Ende beim 0:0 blieb.

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Aus Sicht von Klaus Brandstätter hatte der Auftakt der Partie zunächst eine klare Richtung. „Die erste Viertelstunde hat ganz klar Zuberbach gehört“, sagte der Sektionsleiter des SV Zuberbach nach dem Spiel. Gerade in dieser Phase lag für die Hausherren auch mehr drin als nur ein ordentliches Anlaufen. Brandstätter verwies auf eine große Möglichkeit von Peter Farkas, der knapp vergab. Kurz darauf kam noch ein Kopfball von Erik Singer dazu, den der Tormann von SV Ollersdorf stark parierte. Das waren laut Brandstätter jene Szenen, in denen SV Zuberbach dem Führungstor am nächsten war. Danach verlor die Partie aber etwas an Zug zum Tor. „Dann hat das Spiel eigentlich eher im Mittelfeld stattgefunden, bis zur Pause“, so seine nüchterne Zusammenfassung einer ersten Hälfte, die folgerichtig mit einem 0:0 in die Kabinen ging.
Dass am Ende kein Treffer fiel, führte Brandstätter nicht nur auf die eigene Mannschaft zurück, sondern auf die Anlage beider Teams. „Man hat gesehen, dass beide sehr gute Abwehrspieler haben“, sagte er. Dazu kam, dass die Stürmer auf beiden Seiten gut abgedeckt wurden und sich insgesamt zu wenig klare Strafraumszenen ergaben. Gerade das war aus seiner Sicht der entscheidende Punkt. „Sehr gut hat sicher die Defensivarbeit funktioniert, auch im Mittelfeld, wobei die gefährlichen Strafraumszenen ein bissl gefehlt haben.“ Damit beschrieb er ziemlich genau den Charakter dieses Spiels. SV Zuberbach war bemüht, hatte nach seiner Einschätzung sogar etwas mehr Spielanteile, konnte daraus aber zu selten wirklich gefährliche Abschlüsse machen. Gleichzeitig ließ die Mannschaft hinten wenig zu, was in einem Auftaktspiel oft die Basis dafür ist, zumindest nicht mit leeren Händen dazustehen.
Brandstätter ordnete das 0:0 am Ende klar als leistungsgerechtes Ergebnis ein, auch wenn er leichte Vorteile bei seiner Mannschaft sah. „Es geht sicher in Ordnung, das Unentschieden, wobei Zuberbach ein bissl mehr Spielanteile gehabt hat. Aber im Endeffekt ist es ein gerechtes Unentschieden.“ Dazu passte auch seine Einschätzung des Gegners. SV Ollersdorf sei „sehr laufstark“ gewesen und habe „konsequent gedeckt“, auch wenn die Gäste selbst etwas weniger für das Spiel gemacht hätten. Ein weiterer Faktor war für ihn die Witterung. „Die Hitze hat ihren Tribut gefordert. Bei der Hitze Fußball zu spielen ist grenzwertig.“ Dass die Partie trotz allem ruhig verlief, erwähnte Brandstätter ebenfalls positiv. Die Schiedsrichterleistung sei „sehr gut“ gewesen, grobe Fouls habe es nicht gegeben. Unter dem Strich überwog beim SV Zuberbach deshalb die Zufriedenheit. „Für uns war es wichtig, zu Hause zu punkten. Das ist mit dem 0:0 in Erfüllung gegangen.“ Für einen ersten Auftritt in einer noch neuen Liga war das für die Gastgeber ein Start, auf dem man aufbauen kann.