In der II. Liga Mitte hat Markus Buchner, Trainer des SV Schattendorf, nach einer bewegten Hinrunde allen Grund zum Optimismus. Nach einem kurzfristigen Einbruch in der Saisonmitte fand seine Mannschaft vor der Winterpause wieder in die Spur: Ein 1:1 gegen Bad Sauerbrunn 1b, ein weiteres 2:2 gegen den ASK Marz und eine Niederlage gegen den SV Draßmarkt wurden von zwei Auswärtssiegen beim USC Pilgersdorf und bei ASKÖ Kobersdorf gekrönt. Mit 24 Punkten aus 15 Spielen rangiert Schattendorf auf dem neunten Tabellenplatz – eine solide Basis, auf der sich aufbauen lässt.

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„Wir sind komplett gleich geblieben – keine Zugänge, keine Abgänge: Das ist einfach super“, betont Markus Buchner. Der eingeschworene Charakter des Teams soll der Schlüssel für eine konstante Rückrunde werden. Nach der Delle im Herbst habe die Mannschaft „mit den letzten zwei Spielen super aus der Krise herausgefunden“.
Der Aufschwung hat die Atmosphäre spürbar verändert: „Die Stimmung ist sensationell, wirklich sehr, sehr gut“, schwärmt der Coach. Einziger Dämpfer in der Vorbereitung waren die winterlichen Bedingungen: „Das Wetter und die Plätze spielen nicht so mit, wie wir wollen“, weshalb das Team auf Kunstrasen- und Halleneinheiten ausweichen musste.
Personell kam Schattendorf gut durch die Pause. „Wir haben einen leicht angeschlagenen Spieler, Niklas Guttmann, aber der kommt in den nächsten Tagen zurück, dann sind wir vollständig“, erklärt Buchner. Auch die Verzahnung mit dem Nachwuchs machte Fortschritte: Für die U23 konnten zwei neue Trainer gewonnen werden, deren Engagement der Chefcoach ausdrücklich lobt. „Die ersten Trainings waren wirklich top. Wir sind ein großes Trainerteam, das sehr eng zusammenarbeitet“, sagt Buchner und blickt zuversichtlich nach vorne.
Nach dem dritten Platz beim Rosalia Cup, der zusätzlich Selbstvertrauen brachte, richtet sich der Blick nun auf den Start ins Frühjahr. „Wir hoffen, dass das Wetter bald besser wird, weil Platztraining zurzeit fast nicht möglich ist“, so der Trainer. Der Verein habe flexibel reagiert und Kunstrasenzeiten organisiert: „Da muss ich als Trainer auch Danke sagen an den Verein, dass er das ermöglicht.“ Die Zielsetzung ist klar: den Schwung aus dem Herbst mitnehmen, stabil bleiben und in der II. Liga Mitte weiter nach oben klettern.