In der II. Liga Mitte führt Robert Serdar mit SV Lackenbach nach einer überzeugenden Hinrunde die Tabelle an. Mit 34 Punkten aus 16 Spielen steht der Verein knapp vor der Konkurrenz. Der Trainer spricht von einer insgesamt stabilen Entwicklung, einem engen Zusammenhalt und einem Vereinsumfeld, das vom sportlichen Aufschwung getragen wird. Neben den Ergebnissen auf dem Platz prägen infrastrukturelle Verbesserungen und eine spürbar positive Stimmung in der Ortschaft das Bild. In den letzten Partien feierte Lackenbach mehrere Siege, holte ein Remis und musste eine Niederlage hinnehmen. Das Team überwintert damit auf dem Platz an der Sonne.

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Serdar betont, dass die Position an der Tabellenspitze das Ergebnis einer kontinuierlichen Entwicklung über das gesamte Jahr 2025 sei. „Erfreulich ist auf jeden Fall, dass wir da vorne stehen, wo wir stehen“, sagt er und hebt hervor, wie viel positive Energie rund um den Verein entstanden ist. In der Gemeinde herrscht spürbare Begeisterung, am Platz laufen Umbauarbeiten, um die Infrastruktur zu modernisieren und den Verein zukunftsfähig zu machen.
Diese Dynamik spiegelt sich auch in der Mannschaft wider, die laut Serdar in ihrer Gesamtheit einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Der Trainer lobt das sportliche wie menschliche Wachstum seiner Spieler und spricht von einer stabilen Struktur, die sich langfristig tragen könne.
Im Kader gab es zur Winterpause leichte Veränderungen. Ein Spieler hat den Verein verlassen und ist zu seinem Heimatklub zurückgekehrt. Dafür ist mit Florian Schick ein Neuzugang aus der Region dabei, den Serdar als Perspektivspieler beschreibt: ein Rückkehrer, der den nächsten Entwicklungsschritt in Lackenbach machen soll.
Etwas länger verzichten muss das Team auf Sebastian Bauer, der wegen einer wiederkehrenden Verletzung mehrere Monate pausieren wird und erst im Frühjahr zurückerwartet wird. „Er wird nicht vor April dazustoßen“, erklärt der Trainer. Kurzzeitige Blessuren anderer Akteure sind dagegen weitgehend auskuriert. Die Trainer- und Betreuerstruktur blieb unverändert, was Serdar als positives Zeichen von Kontinuität bewertet.
Besonders hervorgehoben wird von Serdar die individuelle Weiterentwicklung einiger Spieler während des Herbsts. Namentlich nennt er Kimi Stammer, Hermann Stocker, Mert Etiz, Lazar Cvetkovic und Ahmet Mehic als Beispiele für Akteure, die im Laufe der Saison „nicht nur einen Schritt gemacht, sondern oft zwei oder drei Schritte“. Sie stehen sinnbildlich für eine Mannschaft, die sich in spielerischer wie mentaler Hinsicht gefestigt zeigt.
Was die Liga betrifft, lobt der Trainer das hohe Niveau und die Ausgeglichenheit. Ob Derbys oder Topspiele – fast jede Partie sei ein Highlight gewesen, betont er. Für die bevorstehende Rückrunde liegt Serdars Fokus auf der weiteren Festigung der mannschaftlichen Stabilität. „Für mich persönlich wird es spannend zu sehen sein, wenn die ganze Mannschaft fit ist“, sagt er. Er wolle jedem Spieler ausreichend Einsatzzeit ermöglichen und dabei auch die menschliche Seite der Entwicklung genau beobachten. Damit bleibt Lackenbach nicht nur sportlich im Aufwind – auch die Grundlage für eine nachhaltige Vereinsentwicklung scheint gelegt.