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SV Rohrbach-Trainer Hannes Friesenbichler: „Eher kampfbetont“ – 3:0 in Schattendorf

SV Schattendorf
Rohrbach

In der II. Liga Mitte trat der SV Rohrbach beim SV Schattendorf an; nach einer 2:0-Pausenführung stand am Ende ein souveräner 3:0-Auswärtssieg. Im Mittelpunkt standen die klare Einordnung und die Botschaften von Trainer Hannes Friesenbichler: Er charakterisierte die Partie als intensiv und zweikampfbetont, hob zugleich die deutliche Ballkontrolle seiner Elf hervor und betonte, wie sehr die körperliche Präsenz der Gastgeber vor allem vor der Pause den Rhythmus störte. Rohrbachs Plan sei aufgegangen, zwei Treffer seien schön herausgespielt gewesen, Standards spielten kaum eine Rolle und vor dem Tor agierte seine Mannschaft äußerst konsequent. Für die nächsten Aufgaben rückt Friesenbichler das offensive Umschalten in den Fokus, um schneller in den Rhythmus zu kommen, mehr Chancen zu kreieren – und damit auch mehr Tore nachzulegen.


Die Beine mehrerer Fußballspieler in Rot-Gelb und Weiß

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Kampf, Robustheit und Kontrolle

„Eher kampfbetont.“ Das Urteil zum Charakter des Spiels fiel knapp, aber eindeutig aus. Beim Thema Ballbesitz sah Friesenbichler sein Team klar vorne – „um 70 zu 30 Prozent, wenn nicht sogar 80 zu 20“ –, zugleich stellte er heraus, dass Schattendorf „mit ihrer Robustheit und Zweikampfstärke“ es besonders vor der Pause sehr schwer gemacht habe. Diese Phasen gingen mit vielen Fouls und einigen Fehlpässen einher: „Nach 15, 20 Minuten haben wir ein bisschen Probleme bekommen, weil Schattendorf körperlich versucht hat, uns aus dem Rhythmus zu bringen.“

Effizienz vor dem Tor und ein klarer Plan

Vor dem gegnerischen Kasten zeigte Rohrbach jene Zielstrebigkeit, die enge Spiele kippen kann. „Von der Chancenauswertung waren wir heute beinahe bei 100 Prozent. Diese Topchancen, die wir vorgefunden haben, haben wir verwertet.“ Grundlage dafür war die disziplinierte Umsetzung der Marschroute: „Hinten haben wir in den letzten Wochen kaum etwas zugelassen, nach vorne unseren Plan kontinuierlich durchgezogen – so kamen wir erst zu Halbchancen, dann zu zwei schön herausgespielten Toren. Unser Plan ist voll aufgegangen.“ Belegt wurde das von den Torschützen: Balint Visy eröffnete zum 1:0 (39.), Andreas Huber erhöhte auf 2:0 (40.), nach der Pause stellte Andreas Mihalits auf 3:0 (49.) – mit der 2:0-Pausenführung im Rücken war die zweite Hälfte „eigentlich recht klar“.

Standards, Unparteiische und der Blick nach vorn

Ruhende Bälle spielten kaum eine Hauptrolle: „Standards waren heute zum Glück nicht gefragt. Wir hatten die eine oder andere gefährliche Situation vor allem nach Eckbällen, aber grundsätzlich war es ein sehr souveränes Spiel von unserer Seite.“ Auch die Spielleitung blieb ohne Aufreger: „Die Schiedsrichterleistung war sehr unauffällig und korrekt.“ Inhaltlich nimmt Friesenbichler zwei Punkte mit: das saubere Stabilstehen sowie das konsequente Durchziehen des Plans – und gleichzeitig den Wunsch nach noch mehr Punch im letzten Drittel. „Wir haben uns dann gut gefangen, und in der zweiten Halbzeit war es eigentlich recht klar“, so Friesenbichler. Für die kommenden Aufgaben setzt er im Training einen klaren Akzent: „Das Umschaltspiel in die Offensive – damit wir wieder besser in den Rhythmus kommen, zu mehr Chancen und natürlich zu mehr Toren.“

II. Liga Mitte: Schattendorf : Rohrbach - 0:3 (0:2)

  • 49
    Andreas Mihalits 0:3
  • 40
    Andreas Huber 0:2
  • 39
    Balint Visy 0:1

 

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