Spielberichte

„Wir bleiben unserer Linie treu“ – Robert Serdar (SV Lackenbach) nach 1:0 gegen USC master design Pilgersdorf

SV Lackenbach
USC Pilgersdorf

Ein Nachmittag der kleinen Nuancen und großer Intensität: Robert Serdar sprach nach dem Duell von SV Lackenbach mit USC master design Pilgersdorf in der II. Liga Mitte von einem ausgeglichenen Spiel, in dem Witterung und Zweikampfhärte den Takt vorgaben. „Das Spiel war zum Teil von Kontrolle auf beiden Seiten geprägt. Das Tempo war mäßig, weil das Wetter nicht ganz mitgespielt hat und dadurch deutlich Einfluss nahm.“ Seine Mannschaft erwischte „nicht unbedingt unseren besten Tag“, dennoch reichte ein später, entscheidender Moment zum 1:0 – die Ordnung stimmte, der letzte Punch bleibt ausbaufähig.


Blauer Fußball und blauer Fußballschuh

Foto von Janosch Diggelmann auf Unsplash

Duell auf Augenhöhe, geprägt von Zweikämpfen und Umschalten

Serdars Gesamtbild war klar: „Ich denke, es war ziemlich ausgeglichen. Wir haben versucht, den Gegner zu bespielen, aber es ist nicht so geglückt, wie wir das aus der Vergangenheit gewohnt sind.“ Das Spiel lebte von intensiven Zweikämpfen, viel Mittelfeldgeplänkel und Umschaltsituationen nach Fehlpässen oder Ballgewinnen – zusätzlich gebremst durch die äußeren Bedingungen, die das Tempo drückten.

Gefahr ohne Durchschlagskraft: Stange, ein Kopfball und Standards ohne Ertrag

In der Chancenbilanz dominierten Andeutungen statt Großchancen. „Klare Situationen hat es gegeben, aber in der Anfangsphase haben wir nur die Stange getroffen. Der Gegner kam einmal zentral zum Kopfball und Abschluss. In Summe lösten sich viele Angriffe vor dem Sechzehner auf; die Durchschlagskraft in die Box war bei beiden Mannschaften nicht wirklich vorhanden.“ Auch bei ruhenden Bällen blieb es bei Ansätzen: „Diesmal ist uns aus Standards wenig gelungen. Wir hatten die eine oder andere Corner-Situation, die verpuffte. Der Gegner hatte drei, wenn nicht sogar vier gute Freistoßmöglichkeiten knapp vor dem Sechzehner – alle eher schwach geschossen. Daraus entstanden keine echten Chancen.“

Pfiff zurückgenommen, Clean Sheet gehalten – und klare To-dos

Die Partie war zerklüftet, auch wegen vieler Unterbrechungen. „Im Großen und Ganzen war das Spiel von Fouls und vielen Unterbrechungen geprägt. Der Schiedsrichter hat versucht, mit wenig auszukommen; das ist ihm nicht ganz geglückt“, meinte Serdar. Für Diskussionen sorgte eine späte Szene: „Rund zehn Minuten vor Schluss zeigte er auf Elfmeter und revidierte dann. Einer unserer Spieler wurde klar getroffen – den Schlag hat man über den ganzen Platz gehört. Aus meiner Sicht wäre die erste Entscheidung richtig gewesen.“ Sportlich entscheidend war am Ende die Effizienz im Schlüsselmoment: Rund eine Viertelstunde vor Schluss traf Milan Hajmasi zum 1:0 für Lackenbach. „Wichtig war, dass wir wieder zu null gespielt haben“, betonte Serdar. Rund um den Platz blieb es ruhig: „Es war ein normales Spiel, von der Zuschauerseite kam wenig auf.“ Der Blick nach vorn ist klar umrissen: „Gerade im Abschluss, im letzten Drittel und in der Box können wir besser sein. Wir müssen Chancen, die sich ergeben, konsequent abschließen und nicht noch einmal querlegen.“ Sein Fazit: „Wir bleiben unserer Linie treu, werden fleißig die Trainingswoche gestalten und uns weiter nach vorne bewegen.“

II. Liga Mitte: Lackenbach : USC Pilgersdorf - 1:0 (0:0)

  • 67
    Milan Hajmasi 1:0

 

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