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Draßburg holt Punkt dank schneller Antwort – Bauer: "Wir waren näher am Sieg"

SV Draßmarkt
ASV Draßburg

Ein intensives Duell in der II. Liga Mitte endet mit einem 1:1: Der SV Draßmarkt legte nach torloser Pause durch Tobias Bader (78.) vor, der ASV Draßburg konterte postwendend über Maciej Mujzel (79.). Aus Draßburger Sicht wäre mehr drin gewesen. Obmann Stv. Peter Bauer meinte: "Wir waren die spielbestimmende Mannschaft", verwies auf einen Stangenschuss und darauf, dass "uns am Ende vielleicht ein Quäntchen das Selbstvertrauen gefehlt hat". Draßburg fühlte sich dem Sieg näher.


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Schnelle Antwort nach Rückstand – Draßburg bleibt am Drücker

Über weite Strecken war es ein zähes Ringen mit wenigen klaren Möglichkeiten, zur Pause stand es folgerichtig 0:0. Peter Bauer blickte dennoch selbstbewusst auf die erste Hälfte: "Es hat zwar nicht allzu viele Chancen gegeben, aber wir waren die spielbestimmende Mannschaft." Er erinnerte an eine gute Möglichkeit für Draßmarkt vor der Pause, die seine Elf überstand. Nach dem Wechsel schlug dann plötzlich Tobias Bader zu und brachte Draßmarkt in der 78. Minute in Führung – für Bauer "eher überraschend". Seine Mannschaft ließ sich davon nicht beirren: Nur eine Minute später glich Maciej Mujzel zum 1:1 aus. "Wir haben sehr schnell, und vor allem die richtige Antwort gegeben", sagte Bauer. Draßburg blieb danach gefährlich, traf einmal die Stange und fand in der Nachspielzeit (90.+2) am Fünfer noch eine Möglichkeit vor, setzte den Ball aber über das Tor. "Ich glaube schon, dass wir näher am Sieg waren", fasste Bauer seinen Eindruck zusammen.

Feldüberlegen, gutes Kombinationsspiel, aber der letzte Pass fehlte

Inhaltlich gefiel dem Draßburger besonders die Art und Weise, wie seine Elf Ball und Gegner laufen ließ. "Gut funktioniert hat unser Kurzpassspiel. Wir haben uns von hinten raus bis zum gegnerischen Sechzehner gut durchkombiniert", erklärte Bauer. Gleichzeitig passte für ihn die Mischung: "Die Seitenverlagerungen mit langen Bällen sind gut gegangen. Wir sind links wie rechts über die Flügel durchgekommen." Was aus seiner Sicht fehlte, um den Dreier einzutüten, brachte er klar auf den Punkt: "In der Mitte hat dann der letzte Pass gefehlt." Dazu kam die besondere Drucksituation im Abstiegskampf: "Vielleicht haben bei dem einen oder anderen die Nerven mitgespielt. Es war für uns ein sehr wichtiges Spiel." Chancen zum Abschluss waren da, der Mut zum finalen Ball und der eine saubere Moment im Strafraum fehlten jedoch – so blieb es beim Punkt.

Respekt vor Draßmarkt, Lob für den Schiedsrichter – und ein Blick auf die letzte Runde

Den Gegner erlebte Bauer robust und direkt: "Draßmarkt war körperlich sehr präsent, hat versucht, mit langen Bällen das Mittelfeld, teils sogar die Abwehr zu überbrücken." Seine Mannschaft habe darauf die passende Antwort gefunden: "Zum Glück ist das nicht so aufgegangen, wie sie es gerne gehabt hätten. Wir sind hinten stabil gestanden und haben eigentlich nix zugelassen." Auch der Schiedsrichter bekam ein positives Zeugnis: "Es hat keine strittigen Situationen gegeben. Der Schiedsrichter hat eine grundsolide Partie gepfiffen." Für die letzte Runde erwartet Bauer ein echtes Abstiegs-Endspiel: "Vorletzter gegen Drittvorletzter – es geht um alles." Worauf der Fokus in den nächsten Einheiten liegt, überlässt er bewusst dem Trainerteam: "Das gibt der Trainer vor. Hier vertraue ich dem Trainer voll und ganz, dass er noch die letzten Prozent raus kitzelt."

II. Liga Mitte: Draßmarkt : ASV Draßburg - 1:1 (0:0)

  • 79
    Maciej Mujzel 1:1
  • 78
    Tobias Bader 1:0