Der ASK Neutal hat in der 33. Runde der II. Liga Mitte beim Sportclub Lockenhaus-Rattersdorf I mit 4:1 gewonnen. Der Gast legte früh ein 2:0 vor, die Hausherren verkürzten noch vor der Pause, doch direkt nach Wiederbeginn stellte Neutal die Weichen endgültig. Trainer Dieter Komanovits lobte vor allem das konsequente Spiel über die Außenbahnen und die starke Chancenauswertung. „Wir waren die klar spielbestimmende Mannschaft“, sagte er nach dem Auswärtssieg des ASK Neutal.

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Neutal erwischte einen Start nach Maß: In Minute 10 traf Jahe Berbati zum 0:1, acht Minuten später legte Laszlo Tamas Vizler zum 0:2 nach. Lockenhaus brauchte jedoch nur kurz, um sich zu schütteln: Matthias Beiglböck verkürzte in der 22. Minute auf 1:2. Laut Dieter Komanovits fiel der Treffer „nach einem Freistoß per Kopf“ – ärgerlich, aber der einzige Heimjubel. Zur Halbzeit stand es 1:2. Direkt nach dem Seitenwechsel legte Neutal früh nach: Wieder Berbati stellte in Minute 47 auf 1:3, Vizler erhöhte in der 62. Minute auf 1:4. Danach kontrollierten die Gäste das Geschehen und trafen laut Coach noch zweimal die Stange. „Letztendlich ist der Sieg eigentlich zu niedrig ausgefallen. Wir hätten durchaus höher gewinnen können“, ordnete Komanovits ein und betonte: „Wir haben das Spiel klar dominiert.“
In seiner Analyse hob Komanovits vor allem das hervor, was man am Platz deutlich sah: Tempo und Zielstrebigkeit über die Flügel. „Wir haben das Spiel sehr gut kontrolliert und haben es immer wieder geschafft, über die Außenbahnen durchzukommen“, sagte der Trainer. „So sind dann auch drei der vier Treffer gefallen.“ Der frühe Doppelschlag gab Sicherheit: „Nach dem 2:0 hatten wir eigentlich keinerlei Sorge, dass das Spiel noch mal kippt.“ Neutal blieb geduldig, wartete auf die Momente, in denen sich Räume öffneten, und schlug dann eiskalt zu. „Wir waren sehr konzentriert, haben geduldig gespielt und waren vor dem Tor effizient. Wir hatten wieder eine gute Chancenauswertung“, fasste Komanovits zusammen. Das schnelle 1:3 kurz nach der Pause passte ins Bild und nahm den Hausherren den Wind aus den Segeln.
Ganz ohne Wermutstropfen wollte Komanovits den Auswärtssieg nicht abhaken. „Wir wollen natürlich immer wieder zu null spielen. Heute war ärgerlich, dass wir das Gegentor nach einer Standardsituation bekommen haben. Das müssen wir in Zukunft wieder abstellen“, sagte er. Positiv fiel sein Urteil über die Unparteiischen aus: „Die Leistung des Schiedsrichterteams war sehr gut, sehr unauffällig. Sie haben sich nicht in den Mittelpunkt gedrängt und hatten das Spiel jederzeit im Griff.“ Zum Gegner meinte der Neutal-Coach nüchtern: „Lockenhaus war etwas ersatzgeschwächt und über die 90 Minuten relativ ungefährlich und eigentlich chancenlos.“ Mit dem klaren 4:1 und den starken Auftritten über die Außen will Neutal die restlichen Aufgaben mit derselben Konsequenz angehen.