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„Das spricht für unsere Mannschaft und den Zusammenhalt“ – Pilgersdorf zieht nach starkem Frühjahr Bilanz

USC Pilgersdorf

Der USC master design Pilgersdorf hat die Saison in der II. Liga Mitte auf Platz 14 mit 35 Punkten beendet und sich damit den Klassenerhalt gesichert. Für Obmann Thomas Schlögl ist genau das die entscheidende Botschaft dieses Sommers. Nach einem starken Frühjahr mit 28 Zählern sieht er seinen Verein bestätigt: jung, einheimisch besetzt und vor allem als Einheit stark genug, um auch in schwierigen Phasen dranzubleiben.


Mehrere Spieler auf dem Platz - ein Betreuer trägt eine Eisbox

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Der Endspurt hat Pilgersdorf noch nach vorne gebracht

Dass Pilgersdorf die Saison noch auf Rang 14 abgeschlossen hat, war alles andere als selbstverständlich. Über weite Strecken steckte die Mannschaft tief im Tabellenkeller fest, zwischenzeitlich stand sie sogar auf Platz 17. Umso höher bewertet Schlögl die letzten Monate. „Wenn man im Frühjahr 28 Punkte holt, dann kann man schon als Obmann stolz sein auf unsere Mannschaft und auf das, was sie erreicht hat", sagt er. Die Zahlen stützen diese Sicht. Aus den letzten fünf Spielen holte Pilgersdorf zehn Punkte, spielte 3:3 gegen SV Draßmarkt, gewann 5:3 gegen ASKÖ Kobersdorf, verlor 1:3 gegen SV Schattendorf und setzte dann mit dem 4:0 gegen Oberpetersdorf/Schwarzenb. sowie dem 4:1 beim ASV Draßburg einen starken Schlusspunkt.

Jung, einheimisch und nur als Kollektiv stark

Im Rückblick hebt Schlögl nicht einzelne Namen hervor, sondern eine klare Linie, die sich durch den ganzen Verein zieht. „Wir haben mit sehr vielen jungen einheimischen Spielern 28 Punkte geholt und sind total happy, dass wir die Liga gehalten haben", sagt der Obmann. Viel mehr wolle er dazu gar nicht groß machen, weil für ihn der Kern ohnehin feststeht. „Das spricht für unsere Mannschaft, für den Zusammenhalt, fürs Teamgefüge.“ Auch auf die Frage nach auffälligen Spielern bleibt er dieser Haltung treu. „Unser Verein kann nur aus dem Kollektiv existieren", betont Schlögl. Gerade in einer Saison, in der Pilgersdorf lange unten drinnen war, ist diese Sichtweise bezeichnend. Nicht ein Einzelner soll im Mittelpunkt stehen, sondern die Mannschaft als Ganzes, die sich am Ende aus einer schwierigen Lage herausgearbeitet hat.

Im Sommer wird am Kader weitergebaut

Stillstand soll es in Pilgersdorf trotz des Klassenerhalts nicht geben. Schlögl berichtet von drei Abgängen, darunter zwei Spieler für den Sturm und ein Spieler fürs Mittelfeld. Gleichzeitig gibt es bereits Bewegung bei den Neuzugängen. Mit Adrian Toth aus Rohrbach und Michael Kirnbauer von der Spielgemeinschaft Edelserpentin wurden zwei neue Spieler genannt, dazu kommt unser neuer Trainer Norbert Nemeth. Auch personell abseits der Zugänge hofft man auf Entlastung, denn mit Dominik Schlögl und Laszlo Kun stehen zwei Spieler noch in der Reha und sollen laut Verein im August wieder ins Training einsteigen. Der Blick des Obmanns bleibt dabei bewusst eng auf den eigenen Klub gerichtet. „Ich konzentriere mich nur auf unsere Mannschaft", sagt Schlögl. Nach einem Frühjahr, das den Klassenerhalt gebracht hat, ist das in Pilgersdorf mehr als nur ein Satz für den Sommer.