In der II. Liga Mitte hat SV Rohrbach das Derby gegen ASK Marz mit 1:0 gewonnen. Nach einem 0:0 zur Pause blieb die Mannschaft von Trainer Hannes Friesenbichler auch nach dem Seitenwechsel das aktivere Team und belohnte sich in der 64. Minute durch Julian Mongold. Für den Coach war vor allem entscheidend, dass SV Rohrbach von Beginn an zeigte, „wer die drei Punkte mehr will“.

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Für Hannes Friesenbichler hatte SV Rohrbach vom Anpfiff weg genau den Zugriff, den man sich in so einer Partie wünscht. „Wir haben gleich von Beginn an die Kontrolle übernommen, den Gegner reingepresst und ihn gar nicht rausspielen lassen“, sagte der Trainer nach dem Spiel. Aus seiner Sicht war es genau dieser frühe Zugriff, der den Ton vorgab. ASK Marz kam nach seiner Einschätzung kaum zu geordneten Aktionen, weil SV Rohrbach sehr hoch anlief und viele Situationen schon weit vorne löste. „ASK Marz hat eigentlich nur mehr mit weiten Bällen agieren können, die wir sehr gut abgelaufen haben“, meinte Friesenbichler. Dazu kamen schon vor der Pause einige Halbchancen und gefährlichere Aktionen auf Seiten von SV Rohrbach, auch wenn der Treffer zunächst noch ausblieb. Friesenbichler sprach trotzdem von einer starken ersten Halbzeit, vor allem im läuferischen und kämpferischen Bereich. Gerade weil es ein Derby war, sah er darin einen wichtigen Punkt, betonte aber auch, dass die Partie von beiden Seiten nicht unfair geführt wurde.
Das 0:0 zur Pause brachte SV Rohrbach laut dem Trainer nicht aus dem Konzept. Friesenbichler sagte, dass sie in der Pause taktisch umgestellt und danach sofort wieder das Kommando übernommen hätten. Der entscheidende Moment folgte dann in der 64. Minute. „Das Tor zum 1:0 war wunderschön rausgespielt“. Über die rechte Seite wurde der Angriff vorbereitet, die Hereingabe kam auf die zweite Stange und Julian Mongold lief ein, um den Ball per Dropkick zu verwerten. Mehr musste SV Rohrbach an diesem Abend nicht nachlegen, weil genau dieser Treffer das Spiel aus Sicht des Trainers in die richtige Bahn brachte. Friesenbichler sah darin auch die logische Folge einer Partie, in der seine Mannschaft schon früh klar gemacht hatte, was sie wollte. „Der wichtigste Moment war, dass wir von Beginn an gezeigt haben, wer die drei Punkte einfahren will“. Dass SV Rohrbach diese Linie nach der Pause beibehielt, war für ihn der Schlüssel zum Heimsieg.
Nach der Führung hatte SV Rohrbach die Partie laut Friesenbichler weiter gut im Griff. ASK Marz musste etwas mehr öffnen, während sich für SV Rohrbach Räume ergaben, um das Spiel vielleicht schon früher endgültig zu entscheiden. „Wir haben dann die eine oder andere Konterchance gehabt. Da müssen wir einfach konsequenter werden und das 2:0 nachlegen“. Gleichzeitig stellte er klar, dass der Torhüter von ASK Marz seine Mannschaft mit mehreren Paraden im Spiel hielt. „Der Tormann von ASK Marz hat hervorragend zwei, drei Bälle wirklich gut pariert“, sagte Friesenbichler, der auch meinte, dass es durchaus schon 2:0 oder 3:0 hätte stehen können. Entscheidend war für ihn aber vor allem, dass seine Mannschaft als Einheit funktionierte. „Wir waren wieder sehr kompakt und geschlossen als Team“. Diese Geschlossenheit spiegelte sich auch darin wider, dass SV Rohrbach kaum etwas zuließ. „Bis auf eineinhalb Halbchancen haben wir nichts zugelassen.“ Unter dem Strich stand damit ein knapper, aus Sicht von Hannes Friesenbichler aber klar verdienter Derby-Erfolg. Mit dem 1:0 hält SV Rohrbach nach zwei Runden bei sechs Punkten und bleibt in der II. Liga Mitte vorne dabei.