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„Wir haben den Gegner 90 Minuten kontrolliert“ – Zemendorf-Stöttera-Pöttelsdorf meldet sich mit 4:0 zurück

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SV 7023 Z-S-P
ASV Draßburg

In der II. Liga Mitte hat SV 7023 Zemendorf-Stöttera-Pöttelsdorf das Derby gegen ASV Draßburg mit 4:0 gewonnen und damit genau die Reaktion gezeigt, die sich Trainer Dadi Ursman Maxell nach zwei Niederlagen erhofft hatte. Eine frühe Führung, das klare 3:0 zur Pause und auch nach dem Seitenwechsel kein Nachlassen: Für den Coach war vor allem wichtig, dass seine Mannschaft diesmal über die volle Distanz konzentriert blieb und den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ.


Spieler in Schwarz-Blau führt den Ball

Bild von jcomp auf Freepik

Frühe Tore geben sofort die Richtung vor

Die Basis für den Heimsieg war schnell gelegt. Schon in der 5. Minute brachte Thorsten Lang die Gastgeber mit 1:0 in Führung, und genau dieser Start spielte dem SV laut seinem Trainer in die Karten. "Wir waren von den ersten Minuten an sehr fokussiert", sagte Maxell nach dem Schlusspfiff. Nach den beiden Niederlagen davor habe seine Mannschaft ihren Zuschauern wieder "das wahre Gesicht" zeigen wollen. Vor allem der Umgang mit der frühen Führung gefiel ihm diesmal deutlich besser als noch im vergangenen Heimspiel, als sein Team ein 1:0 nicht über die Zeit gebracht hatte. Diesmal blieb der SV dran, legte in der 20. Minute durch Michal Maco nach und ging schließlich mit einem weiteren Treffer von Filip Pankarican in der 39. Minute mit einem klaren 3:0 in die Pause. "Mit dem 3:0 zur Pause war das Spiel schon irgendwie entschieden", ordnete der Trainer die erste Halbzeit ein.

Kompakt, zweikampfstark und vor dem Tor konsequent

Dass die Partie so deutlich ausfiel, führte Maxell nicht auf einen einzelnen Wendepunkt zurück, sondern auf die Art und Weise, wie seine Mannschaft das Spiel über weite Strecken angelegt hat. "Wir sind zweikampfstark gewesen, sehr kompakt gestanden und haben spielerisch genauer gespielt", sagte der Trainer. Dazu kam etwas, das nach seiner Sicht in solchen Spielen oft den Unterschied macht: "Die Chancen, die sich für uns ergeben haben, haben wir eiskalt genutzt." Nach dem Seitenwechsel blieb sein Team deshalb nicht nur stabil, sondern setzte auch noch den vierten Treffer nach. In der 58. Minute war erneut Michal Maco zur Stelle und stellte auf 4:0. Für Maxell war genau das ein wichtiger Punkt, weil seine Mannschaft nach der Pause nicht verwaltete, sondern den klaren Vorsprung mit derselben Haltung absicherte wie schon vor dem Wechsel. "Wir sind von der ersten Minute bis zum Schluss bei unserer Spielphilosophie geblieben", sagte er. "Wir haben den Gegner 90 Minuten kontrolliert."

Draßburg kommt kaum ins Spiel, der Derbysieg soll Schub geben

Besonders hoch bewertete der Coach des SV den Sieg auch deshalb, weil mit Draßburg ein Gegner gekommen war, der nach seinen Worten sehr selbstbewusst in die Saison gestartet war und bis zu diesem Spiel noch ohne Niederlage dagestanden hatte. Umso zufriedener war er damit, wie wenig die Gäste an diesem Tag zur Geltung kamen. "Wir haben uns unter der Woche sehr gut auf den Gegner vorbereitet und genau das gemacht, was wichtig war", sagte Maxell. "Wir haben den Gegner fast nicht ins Spiel kommen lassen." Diskussionen abseits des Sportlichen gab es für ihn keine. Auch mit dem Unparteiischen war er einverstanden: "Die Schiedsrichterleistung war sehr gut, es gab fast keine strittige Situation." Entsprechend positiv fiel auch sein Fazit für die eigene Mannschaft aus. Maxell sprach davon, dass seine Spieler "bewusster geworden" seien, was in einem Wettkampf verlangt wird. Der klare Derbyerfolg soll nun mitgenommen werden. "Dieses Erfolgserlebnis und der Derbysieg tun uns sehr gut", sagte der Trainer. "Jetzt wissen wir, was wir an so einem Tag liefern müssen, und schauen von Spiel zu Spiel weiter."

II. Liga Mitte: SV 7023 Z-S-P : ASV Draßburg - 4:0 (3:0)

  • 58
    Michal Maco 4:0
  • 39
    Filip Pankarican 3:0
  • 20
    Michal Maco 2:0
  • 5
    Thorsten Lang 1:0