Spielberichte

"Jeder ist für jeden gelaufen" – Pilgersdorf legt mit Standards den Grundstein

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USC Pilgersdorf
ASV Draßburg

In der II. Liga Mitte hat USC master design Pilgersdorf mit einem 3:1-Heimsieg gegen den ASV Draßburg ein deutliches Lebenszeichen gesetzt. Zwei Treffer nach Standards und ein sauber ausgespielter Angriff legten den Grundstein für den ersten vollen Erfolg im Herbst. Obmann Thomas Schlögl sah vor allem eine kompakte Mannschaft, viel Selbstvertrauen und einen Auftritt, bei dem "jeder für jeden gelaufen ist".


Fußball und violette Fußballschuhe

Foto von Frantzou Fleurine auf Unsplash

Kompakter Start und Führung nach einem Eckball

Pilgersdorf ging laut Schlögl mit Rückenwind in dieses Heimspiel. Nach dem Punktgewinn in der Vorwoche beim Tabellenzweiten sei die Mannschaft überzeugt aufgetreten, auch die Zuschauer seien mit einer positiven Erwartung auf den Sportplatz gekommen. Diese Stimmung passte zum Auftakt auf dem Feld. "Wir haben eigentlich so angefangen, wie wir letzte Woche aufgehört haben: kompakt gestanden", sagte der Obmann. Dazu kam ein sauberes Verschieben und ein mutiger Weg nach vorne. Genau daraus holten die Gastgeber mehrere Eckbälle heraus. Einer davon brachte schon in der 10. Minute die Führung, als Soma Tibor Takacs zum 1:0 traf. Draßburg habe mit seinen jungen und technisch starken Spielern zwar immer wieder Gefahr erzeugt, Pilgersdorf blieb aber stabil und nahm das 1:0 mit in die Pause.

Nach der Pause schlägt Pilgersdorf sofort wieder zu

Nach dem Seitenwechsel bekam der Abend für die Hausherren rasch eine klare Richtung. Schlögl sprach von einer Mannschaft, die "guten Mutes" aus der Kabine gekommen sei, und genau das zeigte sich auch am Ergebnis. In der 50. Minute erhöhte Laszlo Buzas erneut nach einem Eckball auf 2:0. Nur fünf Minuten später legte Zsolt Takacs das 3:0 nach. Diesmal fiel der Treffer nicht nach einer Standardsituation, sondern nach einer schön herausgespielten Aktion über die Seite, wie Schlögl schilderte. Für Pilgersdorf war genau diese Mischung wichtig: bei ruhenden Bällen wieder gefährlich sein und zugleich auch aus dem Spiel heraus nachlegen. "Das ist uns Gott sei Dank wieder gelungen", sagte er, weil Standards schon im Frühjahr immer wieder eine Waffe gewesen seien.

Draßburg muss öffnen, Pilgersdorf bleibt stabil

Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung und kurz darauf dem dritten Treffer musste Draßburg mehr riskieren. Auch damit kam Pilgersdorf gut zurecht. Die Gastgeber konnten sich nun stärker aufs Verteidigen und auf Umschaltmomente konzentrieren, hielten die Räume eng und ließen den Gästen laut Schlögl nicht mehr die Möglichkeit, wirklich zurückzukommen. Erst in der 87. Minute gelang Gino Linhart noch das 3:1. Schlögl bezeichnete den Gegentreffer als "Abstaubertor", mehr ließ seine Mannschaft aber nicht mehr zu. "Sonst haben wir den Sieg gut und sicher nach Hause gebracht", sagte er. Respekt hatte er für den Gegner trotzdem genug, weil Draßburg aus seiner Sicht technisch versierte und schnelle Spieler in seinen Reihen hatte, auf die man über die gesamte Spielzeit aufpassen musste.

Neue Harmonie, vier Punkte und der Blick nach vorne

Noch wichtiger als die einzelnen Tore war für Schlögl das Gesamtbild seiner Mannschaft. "Der Zusammenhalt hat besonders gut funktioniert", sagte er, und schob gleich den Satz nach, der für ihn diesen Abend am besten beschreibt: "Jeder ist für jeden gelaufen." Darin sieht der Obmann derzeit den Schlüssel. Gleichzeitig verwies er auf die Arbeit des neuen Trainerteams. Schon nach kurzer Zeit sei eine klare Handschrift zu erkennen, die Mannschaft verstehe sich gut mit dem Trainer, und genau diese Harmonie helfe nun auch bei den Resultaten. Pilgersdorf holte aus den letzten beiden Runden vier Punkte, gab die rote Laterne ab und durfte sich diesmal über "drei Punkte, die ersten drei Punkte im Herbst" freuen. Viel Zeit zum Zurücklehnen bleibt trotzdem nicht, denn der Blick geht schon auf das nächste Auswärtsspiel, von dem man laut Schlögl wieder ein positives Ergebnis mitnehmen will.

II. Liga Mitte: USC Pilgersdorf : ASV Draßburg - 3:1 (1:0)

  • 87
    Gino Linhart 3:1
  • 55
    Zsolt Takacs 3:0
  • 50
    Laszlo Buzas 2:0
  • 10
    Soma Tibor Takacs 1:0