Spielberichte

"Von der ersten bis zur letzten Minute Gas gegeben" – Horitschon macht mit 3:0 den siebten Sieg in Serie perfekt

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ASK Horitschon
SV Schattendorf

In der II. Liga Mitte hat ASK eco-puls Horitschon-Unterpetersdorf am Samstag SV Schattendorf mit 3:0 besiegt. Trainer David Witteveen sah einen Auftritt, mit dem er rundum zufrieden war: viel Tempo, starkes Pressing, drei Tore und dazu ein Zu-null-Spiel. Für ihn war vor allem entscheidend, wie geschlossen und aktiv seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit aufgetreten ist.


Nahaufnahme iener weißen Markierungslinie auf Fußballrasen

Image by StockSnap from Pixabay

Früher Druck bringt die Führung

Horitschon war vom Anpfiff weg die aktivere Mannschaft und setzte genau auf das, was Witteveen nach dem Spiel besonders hervorhob. "Wir sind von Anfang an sehr dominant aufgetreten mit viel Tempo, viel Gegenpressing und viel Pressing gegen Schattendorf", sagte der Trainer. Gerade in der ersten Hälfte bekam der Gegner nach seiner Einschätzung kaum einmal Ruhe in den Aufbau. Witteveen formulierte es deutlich: "Der Gegner ist nicht einmal richtig von hinten rausgekommen." Diese Überlegenheit schlug sich auch im Ergebnis nieder. In der 15. Minute brachte Endrit Mucolli die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Der Trainer beschrieb die Szene als Flanke in die Mitte, nach der sich Mucolli stark durchsetzte, den Ball annahm, noch aufs Tor ging und dann am Schlussmann vorbeischob. Bis zur Pause blieb Horitschon am Drücker, auch wenn laut Witteveen bei weiteren guten Ansätzen "der letzte Pass gefehlt hat". Mit dem 1:0 zur Halbzeit war die Partie aus seiner Sicht dennoch klar in die richtige Richtung gelaufen.

Auch nach der Pause bleibt Horitschon klar vorne

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel etwas offener, ohne dass Schattendorf daraus wirklich Kapital schlagen konnte. "In der zweiten Halbzeit war es dann ein offeneres Spiel, aber auch nicht mit zwingenden Chancen vom Gegner", ordnete Witteveen die Phase ein. Horitschon blieb dabei das Team mit den klareren Lösungen und legte früh nach. In der 52. Minute erhöhte Janos Patrik Nagy auf 2:0. Auch dieses Tor gefiel dem Trainer, weil es sauber herausgespielt war. Er sprach von einem Querpass, nach dem Nagy aus rund elf Metern ins lange Eck einschob. Mit diesem zweiten Treffer war die Partie noch nicht entschieden, aber Horitschon behielt die Kontrolle und ließ sich nicht mehr aus dem Tritt bringen. In der 70. Minute fiel dann das 3:0 durch Jan Kovacs nach einem Corner. Witteveen schilderte einen "scharfen, platzierten Corner", bei dem Kovacs den Kopf hinhielt und einnicken konnte. Danach, so der Trainer, habe seine Mannschaft das Spiel "wirklich souverän nach Hause gespielt".

Das 0 steht für Witteveen fast über allem

So deutlich der Sieg ausgefallen ist, noch wichtiger war für den Horitschon-Trainer etwas anderes. "Der wichtigste Moment war für mich eigentlich das Auftreten der Mannschaft", sagte Witteveen. Für ihn war entscheidend, dass seine Elf "von der ersten bis zur letzten Minute Gas gegeben hat", immer aktiv war und gegen den Ball den unbedingten Willen zeigte, dieses Spiel gewinnen zu wollen. Genau darin sah er auch den Schlüssel dafür, dass Schattendorf kaum gefährlich werden konnte. "Besonders gut hat heute auch die Defensive funktioniert. Da haben wir eigentlich wirklich nichts zugelassen", erklärte er. Er lobte das Stellungsspiel, die Zweikampfführung und die Aggressivität gegen den Ball. Schattendorf habe zwar versucht, Fußball zu spielen und hinten herauszukommen, in der Offensive aber zu wenig Durchschlagskraft entwickelt. Laut Witteveen wurden die Gäste nur vereinzelt über Standards etwas auffällig, brachten ihre Abschlüsse aber nicht wirklich auf das Tor. Umso mehr freute ihn, dass es nach vier Gegentreffern in der Vorwoche diesmal zu einem Zu-null-Spiel reichte.

Viel Lob für die Mannschaft und ein Lauf, der anhält

Entsprechend zufrieden fiel das Fazit des Trainers aus. "Ich bin wirklich stolz auf die Mannschaft, dass wir dieses Mal wirklich zu null gespielt haben, sehr kompakt und als Mannschaft aufgetreten sind", sagte Witteveen. Dass Horitschon dabei auf den Kapitän verzichten musste, machte den Auftritt aus seiner Sicht noch wertvoller. Auch abseits des Ergebnisses sprach für ihn einiges für einen gelungenen Nachmittag. Der Schiedsrichter habe die umkämpfte, aber faire Partie "sehr gut im Griff gehabt", betonte Witteveen, und hob positiv hervor, dass man mit ihm normal reden konnte. Mit dem 3:0 baut Horitschon seinen starken Lauf auf sieben Siege in Folge aus und steht nach neun Runden mit 22 Punkten an der Spitze. Für Witteveen war dieser Erfolg deshalb mehr als nur der nächste Dreier: Er war ein Beleg dafür, dass seine Mannschaft offensiv ohnehin viel Qualität hat und nun auch defensiv wieder das gezeigt hat, was er sehen wollte.

II. Liga Mitte: Horitschon : Schattendorf - 3:0 (1:0)

  • 70
    Jan Kovacs 3:0
  • 52
    Janos Patrik Nagy 2:0
  • 15
    Endrit Mucolli 1:0