Spielberichte

UFC Tadten, Co-Trainer Michael Pittnauer: „Der Start mit sechs Niederlagen war nicht so gut – jetzt ziehen alle an einem Strang“

UFC Tadten

II. Liga Nord, Zwischenbilanz und Blick nach vorn: Michael Pittnauer, Co-Trainer des UFC Tadten, ordnet die Lage nach dem Winter ein. Nach einem Zwischentief auf Rang 14 arbeitete sich die Mannschaft bis zum 13. Spieltag auf Platz 12 vor und geht mit 13 Punkten in die nächste Phase. In den letzten fünf Partien vor der Pause zeigte Tadten ein wechselhaftes, aber insgesamt gefestigtes Gesicht: zwei Siege, zwei Niederlagen und ein Remis. Pittnauer hebt zudem die positive Dynamik im Trainingsalltag hervor und betont, dass die Qualität der Einheiten spürbar angezogen hat.


Rasen mit weißer Markierungslinie

Foto von Fabricio Trujillo bei Pexels

Formkurve, Tabelle und Einordnung

Die Trendlinie der Herbstmonate lässt sich klar ablesen: Nach einem Abrutschen auf Rang 14 (Runde 7) arbeitete sich Tadten bis zum 13. Spieltag wieder auf Platz 12 vor. Die Resultate der letzten fünf Runden unterstreichen den Kurs: ein Sieg gegen den FC Andau, eine Niederlage beim ASV Steinbrunn, eine Niederlage gegen ASV Deutsch Jahrndorf, ein Sieg gegen den ASV Hornstein sowie ein Remis gegen den SV Gols.

Pittnauers Fazit zur Halbserie bleibt differenziert: „Der Start mit sechs Niederlagen war katastrophal, aber die Spiele danach sehr ordentlich.“ Für die II. Liga Nord ergibt sich damit vor dem Re-Start eine klare Aufgabenliste: auf der verbesserten Basis aufbauen und die Punktzahl konsequent erhöhen.

Kaderupdate: Neuzugang, Langzeitverletzter und Status

Auf dem Transfermarkt blieb Tadten im Winter ruhig, setzte aber einen gezielten Impuls. Pittnauer stellt klar: „Das Transferfenster ist bereits geschlossen. Wir haben keinen Spieler abgegeben und mit René Horvath einen zusätzlichen Spieler für die Offensive geholt.“ Der Schritt erfolgte auch vor dem Hintergrund eines langfristigen Ausfalls: „Aufgrund dessen, weil wir einen langzeitverletzten Spieler haben, Tamas Fekete, und deswegen hier reagiert wurde.“

Zum Genesungsstand sagt er: „Die Verletzung ist nach wie vor präsent, der Mittelfußknochenbruch braucht seine Zeit zu heilen. Aktuell ist er noch nicht im Training. Wir hoffen, dass wir vielleicht die letzten drei, vier Spiele noch auf ihn zurückgreifen können.“ Darüber hinaus vermeldet der Co-Trainer nur kurzfristige Ausfälle durch Krankheit und leichte Blessuren – „keine gröberen Verletzungen“.

Trainingsintensität, Atmosphäre und Staff

Der Alltag auf dem Platz ist ein zentraler Baustein der Entwicklung in Tadten. „Die Stimmung im Verein ist sehr gut“, sagt Pittnauer und verweist auf die starke Beteiligung: „Aktuell haben wir in den Trainings zwischen achtzehn und vierundzwanzig Spieler über die ganze Woche verteilt, was sehr, sehr erfreulich ist, weil man viel mehr auch im taktischen Bereich arbeiten kann.“

Personell setzt der Klub gleichzeitig auf Kontinuität im Umfeld: „Die einzige Veränderung ist, dass ich das Trainerteam erweitere, ansonsten keine personellen Veränderungen von der Struktur her.“ Auch innerhalb der Mannschaft wird Gemeinschaft großgeschrieben: „Alle ziehen an einem Strang und gehen in die richtige Richtung. Ich mag da gar keinen Spieler herausheben, weil alle wirklich hervorragend arbeiten.“

Eine Einordnung gegnerischer Teams lässt Pittnauer bewusst offen – „kann ich nicht beurteilen, da ich erst seit Winter gemeinsam im Trainerteam bin“ –, der Fokus liegt klar auf der eigenen Entwicklung: hohe Trainingsbeteiligung, behutsame Kaderjustierung mit René Horvath und die schrittweise Rückkehr von Tamas Fekete als erhoffter Bonus für die Schlussphase der Saison.