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„Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen“: Trainer Michael Pittnauer (UFC Tadten) nach dem 3:2 gegen UFC Pama

UFC Tadten
UFC Pama

Ein intensiver Nachmittag in der II. Liga Nord mit Phasenwechseln und Nervenprobe bis zum Schluss: Gegen den UFC Pama spricht Trainer Michael Pittnauer vom UFC Tadten von einer Partie, in der sein Team den Matchplan zunächst eindrucksvoll auf den Platz brachte – und in der Schlussphase starke Nerven bewies. „In der ersten Halbzeit hatten wir sicher mehr Ballbesitz und das Spiel gut im Griff“, betont er. Nach der Pause kippte die Dynamik phasenweise, doch am Ende überwog die Erleichterung über die erkämpften Punkte. Zugleich mahnt Pittnauer angesichts der Lage im Tabellenkeller zur Demut und fordert Kontinuität vor dem Auswärtsspiel in Neufeld.


Ball liegt bei der Eckfahne - leeres Spielfeld

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Hohes Pressing, klare Linie – und ein Einschnitt nach Standard

Pittnauers Blick auf den Auftakt ist eindeutig: „In der ersten Halbzeit haben wir genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir sind hoch gestanden, haben vorne gut gepresst, den Gegner kaum ins Spiel kommen lassen und dann auch verdient 2:0 geführt – durch Moi Palesio (12.) und René Horvath (37.).“ Es standen „zwei, drei, vier gute Torchancen“ zu Buche, zwei davon nutzte Tadten. Kritisch sieht er die wenigen gegnerischen Möglichkeiten: „Der Gegner hatte zwei Chancen – leider aus Eigenfehlern.“ Besonders prägend: die Sequenz rund um einen Strafstoß. Der Tormann parierte den Elfmeter hervorragend, doch die anschließende Ecke brachte den 2:1-Anschluss für die Gäste durch Peter Gallus (41.). „Das müssen wir einfach besser wegverteidigen.“

Gegendruck nach der Pause, Ausgleich – und der späte Punch

Nach Wiederanpfiff änderte sich die Tonlage. „In der zweiten Halbzeit stand der UFC Pama mit dem Rücken zur Wand, hatte nichts zu verlieren, hat die zweite Luft bekommen und offensiv gut gespielt – und wir haben zu wenig fürs Spiel gemacht. Deswegen ist auch das 2:2 gefallen“, so Pittnauer. Der Ausgleich fiel durch Timothy Zmajkovic (79.). Tadten blieb jedoch geduldig, verteidigte die eigene Box konsequent – und setzte vorne den Lucky Punch zum 3:2 durch Tomas Kadik (93.).

Körperlichkeit, Fairness und der Blick nach vorn

Zur Spielart sagt Pittnauer: „Wir wussten, dass der UFC Pama ganz unten drin ist – so wie wir – und dass die körperliche Ebene eine Rolle spielt. Wir haben gut dagegengehalten.“ Ein-, zweimal habe man das Gefühl gehabt, dass Spieler von hinten attackiert wurden, insgesamt lobt er jedoch die Leitung: „Der Schiedsrichter hat eine gute Leistung geboten. Es war kein unfaires Spiel, alles auf Augenhöhe – und ich bin froh, dass wir am Ende diese drei Punkte hier in Tadten behalten.“ Anpassungen in der Pause gab es keine: „Wir sind beim ursprünglichen Plan geblieben, weil wir in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt haben.“ Für die nächsten Wochen formuliert der Trainer klar: „Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie weiter hart arbeitet. Wir sind immer noch im Keller, es ist noch nichts entschieden. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen – und wollen Zählbares aus Neufeld mitnehmen.“

II. Liga Nord: Tadten : UFC Pama - 3:2 (2:1)

  • 93
    Tomas Kadik 3:2
  • 79
    Timothy Zmajkovic 2:2
  • 41
    Peter Gallus 2:1
  • 37
    René Horváth 2:0
  • 12
    Moi Mahande Palesio 1:0

 

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