Ein Abend, an dem vieles stimmte – nur der Treffer fehlte: Der SC Freistadt Rust und der SC Gattendorf trennten sich in der II. Liga Nord 0:0. Trainer Özgür Nurlu zeigte sich mit dem Auftritt hochzufrieden: „Außer Tore zu machen, haben wir alles richtig gemacht.“ Er lobte Einsatz, Gegenpressing und die faire Zweikampfführung seiner Mannschaft.

Image by Stadien_NRW from Pixabay
Rust bestimmte das Geschehen über weite Strecken und ließ den Gästen kaum Entfaltung. „Das Spiel war von Anfang bis zum Ende unter unserer Kontrolle“, so Nurlu, der den Ballbesitz deutlich zu seinen Gunsten sah – rund 70:30, phasenweise sogar 75:25. Vor allem nach dem Seitenwechsel spielte sich die Partie größtenteils in der Gattendorfer Hälfte ab. Zur Halbzeit stand es 0:0.
Offensiv erspielte sich Rust zahlreiche Möglichkeiten, scheiterte jedoch mehrfach am Aluminium – unter anderem an der Latte – sowie am gut reagierenden Gästetorhüter. „Wir hatten so viele Torchancen – mehr kann man für einen Sieg kaum herausspielen“, bilanzierte Nurlu. Der einzige Makel blieb die Effizienz: „Es ist schwer zu erklären, dass bei dieser Leistung kein Tor gefallen ist. Ein, zwei oder sogar drei Treffer wären dem Spielverlauf gerecht geworden.“
„Es war ein faires Spiel, ohne überharte Szenen“, betonte Nurlu, der sein Team auch in den Zweikämpfen vorn sah. Besonders freute ihn die Rückkehr von Oliver Fandel sowie die wiedererlangte Fitness von Alexander Fiedler – beide gaben dem Gegenpressing spürbaren Schub. Der Ausblick bleibt positiv: „Wenn wir diese Einstellung beibehalten und die Chancen künftig verwerten, werden wir die nötigen Punkte holen.“