Nach Platz zwölf mit 30 Punkten in der II. Liga Nord zieht FC Winden eine ehrliche Bilanz. Co-Trainer Markus Huszar spricht nach einer schwierigen Saison offen darüber, dass vieles nicht aufgegangen ist. Gleichzeitig läuft der Umbau im Kader weiter, weil der Verein im kommenden Jahr, wenn das 70-Jahr-Jubiläum ansteht, wieder eine schlagfertige Mannschaft stellen will. Auch im Umfeld gibt es kleine Änderungen, sportlich soll der Blick nun wieder klar nach vorne gehen.

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Markus Huszar hat den vergangenen Abschnitt sehr direkt eingeordnet und dabei keinen Versuch unternommen, die Dinge schöner zu reden, als sie waren. „Es hat nicht sehr viel funktioniert“, sagte der Co-Trainer über die zurückliegende Saison und brachte die Lage damit auf einen einfachen Nenner. Dass FC Winden die Spielzeit in der Tabelle nur auf Rang zwölf beendet hat, passt zu dieser klaren Einschätzung. Huszar wollte dabei auch keinen anderen Verein aus der Liga besonders hervorheben. Der Blick geht bei FC Winden also bewusst weniger nach außen, sondern zuerst auf die eigenen Baustellen. Genau dort soll in den nächsten Wochen angesetzt werden.
Aus den Aussagen von Huszar wird schnell klar, dass die Verantwortlichen den eingeschlagenen Weg fortsetzen wollen. „Die Mannschaft wird laufend umgebaut, damit wir nächstes Jahr im 70-Jahr-Jubiläum eine schlagfertige Mannschaft aufstellen können, die im oberen Drittel mitspielt“, sagte er. Diese Aussage zeigt recht deutlich, dass FC Winden die letzte Saison nicht einfach abhakt, sondern als Ausgangspunkt für einen breiteren Neustart sieht. Fix genannt hat Huszar bei den Abgängen Tormann Sebastian Praster und Stürmer David Kondrlik. Bei den Neuzugängen hält sich der Verein noch zurück. „Die neuen Spieler werden nächste Woche bekannt gegeben“, erklärte Huszar. Auch im Betreuerteam bleibt es weitgehend beim Alten. „Der Trainerstab bleibt gleich. Die einzige Änderung ist, dass der Tormanntrainer den Verein verlassen hat“, so der Co-Trainer.
Neben dem Umbau im Kader gibt es beim FC Winden aber auch Punkte, die Huszar deutlich positiver bewertet. Nach seinem letzten Stand sind alle Spieler fit, was für die Vorbereitung natürlich ein Vorteil ist. „Alle Spieler sind fit und wir freuen uns auf den Trainingsauftakt am 6. Juli“, sagte er. Dazu kommt aus seiner Sicht Bewegung aus dem eigenen Verein. „Es gibt einige junge Spieler, die versuchen, in den erweiterten Kader der Kampfmannschaft vorzurücken. Das ist sehr positiv“, betonte Huszar. Genau diese Entwicklung könnte für FC Winden in den kommenden Monaten wichtig werden, wenn der personelle Umbau Fahrt aufnehmen soll. Abseits des Rasens steht zunächst das Sportfest am Wochenende am Sportplatz an, danach wird der Fokus Schritt für Schritt auf die Vorbereitung und auf ein Jubiläumsjahr gelegt, in dem FC Winden wieder weiter vorne mitmischen will.