Spielberichte

"Das 1:0 war der Dosenöffner" – Hornstein macht nach der Pause alles klar

USC Wallern
ASV Hornstein

In der II. Liga Nord hat der USC Wallern gegen den ASV COLDAMARIS Hornstein mit 2:4 verloren. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zog Hornstein die Partie immer mehr auf seine Seite und führte zwischenzeitlich schon 4:0. Obmann Rainer Schmitl sah im ersten Treffer den entscheidenden Ausschlag: "Das 1:0 war der Dosenöffner." Die späten Wallerner Tore änderten laut ihm nichts mehr am verdienten Auswärtssieg.


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Foto von Daniel Norin auf Unsplash

Nach der Anlaufphase zog Hornstein davon

Schmitl sah zunächst keine wilde Anfangsphase, sondern ein Spiel, das erst langsam Fahrt aufnahm. "In den ersten zehn bis fünfzehn Minuten war es der Hitze geschuldet, ein Spiel im Mittelfeld ohne zwingende Torchancen", sagte der Hornstein-Obmann. Genau in dieser Phase war Wallern nach seiner Einschätzung noch ebenbürtig, doch mit Fortdauer der Partie verschob sich das Bild immer klarer in Richtung der Gäste. In der 24. Minute brachte Filip Kusalik Hornstein mit 1:0 in Führung, zur Pause stand es 0:1. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste entscheidend nach: Kusalik erhöhte in Minute 56 auf 2:0, Mario Guttmann traf in der 67. Minute zum 3:0 und nur drei Minuten später auch zum 4:0. Erst danach kam Wallern durch Lukas Cambal (73.) und Oliver Theiler (86.) noch zu zwei Treffern, am Ausgang der Partie änderte das laut Schmitl aber nichts mehr.

Der erste Treffer kippte das Spiel endgültig

Für Schmitl war vor allem der Weg vom 0:0 zur klaren Führung ausschlaggebend. "Je länger das Spiel gedauert hat, desto klarer hat sich Hornstein durchgesetzt und mehr Spielanteile sowie die zwingenderen Torchancen gehabt", erklärte er. Den entscheidenden Umschwung machte er am ersten Tor fest. "Das 1:0 war der Dosenöffner und hat das Pendel klar in Richtung Hornstein ausschlagen lassen", so Schmitl. Auch das 2:0 hob er besonders hervor, weil es aus seiner Sicht der nächste große Schritt zum Auswärtssieg war. "Das zweite Tor war eine sehr gute Aktion und dann der Knackpunkt. Die zwei weiteren Tore von Stürmer Guttmann waren dann nur mehr die Draufgabe." Diese Einschätzung passt auch zum Verlauf, weil Hornstein zwischen der 56. und 70. Minute das Spiel mit drei Treffern binnen vierzehn Minuten endgültig auf seine Seite zog.

Viel Lob für die eigene Mannschaft, wenig Diskussionen daneben

Entsprechend zufrieden war Schmitl mit der Leistung seiner Mannschaft. "Wir waren sehr gut eingestellt und sehr aggressiv. Je länger das Spiel gedauert hat, desto mehr ist der Unterschied in der Kondition durchgekommen", sagte er. Dazu kam für ihn ein Gesamtpaket, das an diesem Tag klar für Hornstein sprach. "Der Wille zum Sieg war sehr toll, die Aggressivität, das Zweikampfverhalten, die taktische Raffinesse, alles war hervorragend auf unserer Seite." Nur die Schlussphase nahm er ein wenig aus dieser sehr positiven Bewertung heraus. Durch die Wechsel sei der Spielfluss etwas unterbrochen worden, dadurch sei Wallern noch zu den beiden Treffern gekommen. Trotzdem blieb Schmitl bei seiner klaren Linie: "Der Sieg für Hornstein war nie in Gefährdung." Auch Diskussionen rund um den Unparteiischen wollte er keine aufmachen. "Die Schiedsrichterleistung war sehr in Ordnung. Beide Strafstöße waren klar und zu geben." Für Hornstein stehen damit nach zwei Runden vier Punkte zu Buche, und vor allem die lange starke Phase vom 1:0 bis zum 4:0 wird man aus diesem Auswärtsspiel mitnehmen.

II. Liga Nord: Wallern : Hornstein - 2:4 (0:1)

  • 86
    Oliver Theiler 2:4
  • 73
    Lukas Cambal 1:4
  • 70
    Mario Guttmann 0:4
  • 67
    Mario Guttmann 0:3
  • 56
    Filip Kusalik 0:2
  • 24
    Filip Kusalik 0:1