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"Der Unterschied lag an der Torchancenauswertung" – Deutsch Jahrndorf dreht 2:3 noch in ein 4:3

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SV Gols
ASV Deutsch Jahrndorf

In der II. Liga Nord hat sich SV Gols am Samstag mit ASV Deutsch Jahrndorf ein offenes, torreiches Spiel geliefert, das die Gäste mit 4:3 für sich entschieden. Trainer Markus Tschida sah zwei Hauptgründe für den Auswärtssieg: die Routine seiner Mannschaft und eine bessere Chancenverwertung. Nach einem 2:3 zur Pause drehte Deutsch Jahrndorf die Partie nach dem Seitenwechsel noch komplett.


Fußball liegt neben dem Spielfeld

Foto von Duc Van auf Unsplash

Wilde erste Halbzeit mit ständigen Wechseln

Das Spiel hielt von Beginn an, was das Ergebnis später versprach. Gols ging in der 8. Minute durch Milos Angelovic 1:0 in Führung, doch Deutsch Jahrndorf hatte die passende Antwort. Samuel Korenacka glich nur drei Minuten später zum 1:1 aus, ehe Frantisek Nagy die Gäste in der 16. Minute sogar nach vorne brachte. Gerade dieses 1:2 hob Tschida nach dem Schlusspfiff besonders hervor: "Das zweite Tor von uns war eine sehr schöne Flanke von Patrik Sabo, die Frantisek Nagy per Kopf super verwertet hat." Ruhe brachte das aber nicht in die Partie. Laszlo David Olah stellte in der 33. Minute auf 2:2, Niclas Roth drehte das Spiel drei Minuten darauf wieder zugunsten der Golser, die mit einem 3:2 in die Pause gingen. Für Tschida passte dieses Auf und Ab zum gesamten Bild: "Es war ein sehr offenes Spiel, das beide Seiten offensiv gestalten wollten, und es wurden sehr viele Torchancen kreiert."

Nach der Pause schlagen die Gäste zurück

Wer nach dem Seitenwechsel einen Bruch erwartet hatte, lag daneben. Die Gäste kamen mit derselben Haltung aus der Kabine und waren schnell wieder da. David Bodo erzielte in der 49. Minute das 3:3, womit das Spiel sofort wieder offen war. In der 62. Minute legte Frantisek Nagy mit seinem zweiten Treffer des Tages das 4:3 nach und vollendete damit die Wende. Dass seine Mannschaft nach dem 2:3-Pausenrückstand nicht von ihrer Linie abwich, erklärte Tschida mit der Erfahrung im Kader. "Die Routine in der Mannschaft und dadurch das Wissen, das Spiel gewinnen zu können", nannte der Trainer als entscheidenden Punkt. Ebenso klar fiel seine Erklärung für den Unterschied aus: "Der Unterschied lag an der Torchancenauswertung." In einer Partie mit vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten nutzte Jahrndorf seine Chancen am Ende einfach besser.

Viel Lob für den Gegner, aber auch klare Ansage an die eigene Mannschaft

Tschida bewertete den Auftritt seiner Mannschaft trotz der vier Treffer nicht als vollkommen rund. "Das Spiel war heute ein ganz gutes Spiel. Jedoch gibt es genug Ansatzpunkte, weil wir schon besser gespielt haben", sagte er und machte damit klar, dass der Auswärtssieg nicht alles überdecken soll. Gleichzeitig sparte er auch nicht an Anerkennung für den Gegner. "Der Gegner war auf Augenhöhe, hat uns im Ballbesitz dauernd unter Druck gesetzt und uns durch diese Spielidee auch drei Tore gemacht", meinte der Trainer über Gols. Diskussionen um den Unparteiischen wollte er keine aufmachen. "Die Schiedsrichterleistung war ganz okay", sagte Tschida knapp. Für Deutsch Jahrndorf ist der 4:3-Erfolg trotzdem ein wertvoller Schritt, denn die Mannschaft hält nach sieben Runden bei 16 Punkten und bleibt damit in der Spitzengruppe. Gols bleibt nach dem torreichen Nachmittag bei sieben Zählern.

II. Liga Nord: SV Gols : Deutsch Jahrndorf - 3:4 (3:2)

  • 62
    Frantisek Nagy 3:4
  • 49
    David Bodo 3:3
  • 36
    Niclas Roth 3:2
  • 33
    Laszlo David Olah 2:2
  • 16
    Frantisek Nagy 1:2
  • 11
    Samuel Korenacka 1:1
  • 8
    Milos Angelovic 1:0