Nach dem Duell zwischen SC Grafenschachen und SV Redlove Kukmirn in der II. Liga Süd sprach Trainer Mario Bauer (SV Redlove Kukmirn) von einem Spiel auf Augenhöhe. Sein Fazit kreist weniger um Zahlen als um Intensität: hohes Tempo, wechselnde Phasen – am Ende ein verdientes Unentschieden. Er haderte mit ausgelassenen Chancen zum 3:1, lobte zugleich die Paraden des Gegners.

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„Der Verlauf des Spiels war ein Hin und Her mit verschiedenen Phasen: Zeitweise hatten wir mehr vom Spiel, dann wieder Grafenschachen.“ Bis zur Pause sei es „ein relativ ausgeglichenes Spiel mit einer Führung für unsere Mannschaft“ gewesen. Nach dem Wiederbeginn entwickelte sich „eine wildere zweite Halbzeit, in der es sehr viel hin und her gegangen ist und das Tempo sehr hoch war“. Prägend blieb der Eindruck, „dass beide Mannschaften noch gewinnen wollten“. Auch die Rahmenbedingungen passten zur Intensität: Beide Teams waren ersatzgeschwächt, und man habe gesehen, „dass zwei Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte gegeneinander spielen“.
In der Frühphase setzte Alexander Radl in der 3. Minute das erste Ausrufezeichen für Kukmirn und stellte auf 1:0. Michael Strobl antwortete in der 7. Minute mit dem 1:1. Mihael Rebernik brachte die Gäste in Minute 23 erneut in Führung – 2:1, der Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel drückte Kukmirn auf die Vorentscheidung. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit ein, zwei, drei gute Torchancen“, so Bauer, „aber der Tormann von Grafenschachen hat zweimal sehr gut gehalten und unsere Möglichkeiten vereitelt.“ Das erhoffte 3:1, das wohl die Entscheidung bedeutet hätte, blieb aus. Stattdessen traf Nico Halwachs in der 76. Minute zum 2:2. „Nach dem Ausgleich war das Chancenplus eher bei Grafenschachen – die letzten zehn Minuten inklusive eines Stangenschusses am Schluss“, fasste Bauer zusammen.