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Andreas Konrad (SV Marsch Neuberg): „Das Ergebnis war gerecht“ – 3:2 in Kukmirn nach starker zweiter Hälfte

SV Kukmirn
SV Neuberg

In der II. Liga Süd prägte das Kräftemessen zwischen SV Redlove Kukmirn und SV Marsch Neuberg vor allem die zweite Hälfte: Co-Trainer Andreas Konrad schilderte eine klar spielbestimmende Phase seiner Mannschaft, hob die Schlüsselmomente hervor und betonte die reife Defensivleistung. Vor der Pause lag Neuberg 0:1 zurück, nach dem Seitenwechsel kippte das Momentum. Trotz Sperren, Urlaub und Verletzungen wirkte Konrad gelassen und zuversichtlich – seine Einordnung dreht sich um Kontrolle, Anpassung und die Entwicklung einzelner Spieler nach einem intensiven Auftritt.


Torwart in Scharz und Neonorange legt sich den Ball für einen Abstoß zurecht

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Die zweite Halbzeit als Kippmoment

Konrad ordnete den Verlauf deutlich ein: „In der zweiten Halbzeit waren wir die spielbestimmende Mannschaft. Die erste war ausgeglichen, vielleicht sogar mit leichten Vorteilen für Kukmirn.“ In Minute 28 geriet Neuberg 0:1 in Rückstand (Torschütze: Mihael Rebernik). Nach dem Seitenwechsel nahm der Gast die Partie in die Hand: Bruno Zejavac glich in der 70. Minute zum 1:1 aus, nur vier Minuten später brachte Dominik Weber Neuberg mit 2:1 in Führung. In der 86. Minute erhöhte Toni Kurecki per Elfmeter auf 3:1 – die Vorentscheidung. Zwar verkürzte Rebernik in der 90. Minute noch auf 3:2, doch am Auswärtssieg änderte das nichts. Konrad benannte die Weichenstellungen klar: „Spielentscheidend war wahrscheinlich das 2:1, das Weber herausragend gemacht hat, und auch der Elfmeter zum 3:1.“

Junger Spieler rückt in den Mittelpunkt

Neben den spielentscheidenden Szenen richtete Konrad den Blick auf individuelle Akzente. Besonders beeindruckte ihn ein sehr junger Akteur: „Der 15‑jährige Dominik Pinsolitsch hat für sein Alter eine herausragende Partie gespielt.“ Die Würdigung verweist auf den Mut, jungen Kräften Verantwortung zu übertragen – und darauf, dass sie diese annehmen. Wer in intensiven Phasen Ruhe bewahrt, Zweikämpfe sauber löst und einfache Lösungen findet, verleiht der gesamten Mannschaft Stabilität. In einer Partie, die zur Pause offen war und dann durch zielstrebige Aktionen kippte, passte die Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit und kollektiver Disziplin genau in das Bild, das Konrad zeichnete.

Taktische Disziplin, starker Gegner und Gelassenheit trotz Ausfällen

Konrad stellte die eigene Umsetzung in den Vordergrund und verwies auf klare Anpassungen an die Stärken des Gegners: „Eigentlich hat alles sehr gut funktioniert. Vor allem haben wir uns sehr gut auf die starken Spieler von Kukmirn eingestellt und sehr gut verteidigt.“ Seine Anerkennung für den Kontrahenten fiel deutlich aus: Kukmirn ist eine sehr gute Mannschaft, nicht umsonst im oberen Tabellendrittel. Dass Mihael Rebernik beide Treffer der Hausherren erzielte, unterstreicht deren Offensivqualität. Neuberg hielt nach der Pause die Wege kurz, fand den Zugriff im Zentrum und nutzte die entstehenden Räume effizient – sichtbar in den Toren von Zejavac, Weber und Kurecki. Auch personell war es ein fordernder Tag: Zwei Spieler fielen verletzungsbedingt aus, einer war auf Urlaub, ein weiterer nach der fünften Gelben Karte gesperrt. „Aber das ist kein Problem“, so Konrad, dessen Team den Belastungstest mit einer reifen Defensivleistung und konsequenter Effizienz bestand.

II. Liga Süd: Kukmirn : Neuberg - 2:3 (1:0)

  • 95
    Mihael Rebernik 2:3
  • 86
    Toni Kurecki 1:3
  • 74
    Dominik Weber 1:2
  • 70
    Bruno Zejavac 1:1
  • 28
    Mihael Rebernik 1:0

 

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