Beim Duell zwischen ASV Gemeinde Tobaj und SK Unterschützen in der II. Liga Süd setzte sich der Gastgeber mit 2:1 durch – ein verdienter Erfolg nach intensiven 90 Minuten. Obmann-Stellvertreter Lukas Spirk sprach von Lohn für hohen Einsatz, lobte seinen Torhüter und betonte die Erleichterung über die erreichte 36-Punkte-Marke. Für die nächsten Partien wünscht er sich Leichtigkeit statt Ergebnisdruck – ein Leitmotiv, das über den Abend hinausstrahlt.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
In seiner Einordnung betonte Lukas Spirk die doppelte Natur der Partie: intensiv in den Duellen, zugleich mit Raum für spielerische Lösungen. Wörtlich schilderte er: „Kampfbetont, aber auch spielerisch offen. Es gab auf beiden Seiten sehr gute Aktionen, die das Spiel hätten entscheiden können. Am Ende sind wir verdient als Sieger vom Platz gegangen, weil wir mehr investiert haben als der Gegner.“ Leistung und Ergebnisgefühl verknüpft er ausdrücklich mit der Einsatzbereitschaft – die Mannschaft habe mehr investiert und sich dadurch das bessere Ende erarbeitet. Die Beschreibung macht deutlich, dass es nicht nur um Zweikämpfe ging, sondern darum, in einem offenen Schlagabtausch die entscheidenden Momente auf die eigene Seite zu ziehen.
Auf die Spielkontrolle angesprochen, zeichnete Spirk ein Bild wechselnder Phasen mit Vorteilen für sein Team: „Der Ballbesitz hat hin und wieder gewechselt, insgesamt hatten wir aber mehr Ballbesitzphasen.“ Standards spielten aus seiner Sicht nur eine untergeordnete Rolle: „Nicht wirklich, nein. Gefährliche Standards waren kaum dabei.“ Strittige Szenen sah er keine, der Fokus lag vielmehr auf der eigenen Ordnung mit und gegen den Ball. In Summe spiegeln diese Einschätzungen eine Partie wider, in der die Phase ohne Ballbesitz genauso mitgedacht wurde wie die Entlastungsmomente mit kontrollierten Sequenzen – ohne dass ruhende Bälle das Geschehen maßgeblich prägten.
Die prägenden Szenen trugen klare Namen und Minuten: Robin Jautz-Lackner stellte in der 32. Minute die Weichen, Mateo Mandic legte in der 57. Minute zum 2:0 nach. In der 90. Minute verkürzte Marco Helmig für Unterschützen zum 2:1. Dass die Partie in der zweiten Hälfte nicht noch einmal völlig kippte, führt Spirk auch auf den Rückhalt zwischen den Pfosten zurück. Er hob seinen Keeper ausdrücklich hervor: „Auf unserer Seite auf jeden Fall unser Tormann Markus Malits, der uns in der zweiten Halbzeit das eine oder andere Mal gerettet hat, um Unterschützen nicht noch einmal aufkommen zu lassen.“
Der Blick nach vorn ist geprägt von Erleichterung und Lust auf Fußball: Mit der erreichten 36-Punkte-Marke soll der Druck abfallen.