In der II. Liga Süd hat sich SV Redlove Kukmirn gegen UFC Lumitech Jennersdorf mit 3:2 durchgesetzt. Zur Pause führten die Gastgeber bereits 2:1, am Ende brauchten sie aber noch einen späten Geistesblitz, um den Heimsieg abzusichern. Co-Trainer Christoph Zach sprach von einer starken Anfangsphase, von einem Spiel, das zwischenzeitlich kippte, und von einem verdienten Erfolg „nach dem Chancenplus“.

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Kukmirn war von Beginn an gut in der Partie und setzte genau dort an, wo Christoph Zach den Unterschied in der Anfangsphase gesehen hatte. „Die ersten zwanzig Minuten waren wir überlegen“, sagte der Co-Trainer, und das ließ sich auch am Spielstand ablesen. In der 15. Minute brachte Mihael Rebernik die Hausherren mit 1:0 in Führung, nur drei Minuten später legte Abel Krznar das 2:0 nach. Damit schien das Spiel früh in eine klare Richtung zu laufen. Kukmirn hatte den besseren Start erwischt und belohnte sich sofort. Gerade diese frühe Effizienz war wichtig, weil sie den Gastgebern zunächst die nötige Sicherheit gab und Jennersdorf in die Rolle der Mannschaft drängte, die reagieren musste.
Ganz so ruhig, wie es nach dem Doppelschlag hätte werden können, blieb der Nachmittag für Kukmirn aber nicht. Patrick Riegler verkürzte in der 25. Minute auf 2:1, und genau diesen Moment hob Zach nach der Partie hervor. „Nach dem 2:1 ist unser Spiel ein bisschen gekippt“, erklärte er. Jennersdorf gab nicht auf, kam besser in die Partie und war laut Zach danach sogar näher am Ausgleich. Besonders eine Szene blieb hängen, als Mayer auf der Linie rettete und damit das 2:2 verhinderte. Auch nach der Pause blieb das Spiel offen, obwohl Kukmirn nach einem Doppeltausch zunächst wieder besser hineinfand. „Die ersten zwanzig Minuten nach der Pause waren wir knapp besser“, sagte Zach. In dieser Phase hatten die Gastgeber drei ganz klare Möglichkeiten, die Partie vorzeitig zu entscheiden, ließen diese Chancen aber ungenutzt und hielten den Gegner dadurch weiter im Spiel.
Dass Kukmirn die ausgelassenen Chancen am Ende nicht teuer bezahlen musste, lag an einer Einzelaktion, über die Zach nach dem Schlusspfiff fast nur staunen konnte. In der 86. Minute machte Mihael Rebernik mit seinem zweiten Treffer des Tages das 3:1, und die Beschreibung des Co-Trainers fiel deutlich aus: „Er hat gesehen, dass der Tormann ein bisschen weit draußen steht, und hat aus fünfunddreißig Metern mit einem Lupfer getroffen. Kategorie Weltklasse.“ Nico Boandl verkürzte in der Nachspielzeit zwar noch auf 3:2, mehr als eine späte Draufgabe war das aus Sicht der Kukmirner aber nicht mehr. Zach lobte vor allem die Einstellung seiner Mannschaft: „Kämpferisch war die Mannschaft wieder gut drauf.“ Gleichzeitig benannte er auch den Punkt, der ihm weniger gefiel: „Das zweite Gegentor hätte nicht sein müssen.“ Diskussionen um den Unparteiischen wollte er nicht aufmachen. Zwar habe Jennersdorf einen Elfmeter gefordert, für ihn sei das aber keiner gewesen, und insgesamt sagte er klar: „Der Schiedsrichter war in Ordnung.“ Unterm Strich blieb für Kukmirn ein Heimsieg, der laut Zach „nach dem Chancenplus in Ordnung“ ging. Mit nun 18 Punkten nach neun Runden bleiben die Kukmirner damit erster Verfolger von Stegersbach.