Der ASK Kohfidisch schwimmt derzeit auf einer regelrechten Erfolgswelle. Nach dem gelungenen Auftakt in die Rückrunde der Burgenland-Energie Landesliga mit einem klaren 4:0-Erfolg gegen Halbturn legte man im Derby gegen Eberau nach und konnte erneut als Sieger vom Platz gehen. Damit stehen nach zwei Spielen sechs Punkte zu Buche – und besonders beeindruckend: Die Kohfidischer haben dabei noch kein einziges Gegentor hinnehmen müssen.
Mit viel Selbstvertrauen ging der ASK nun in das nächste Derby, in dem die SpG Edelserpentin wartet. Für die Gäste verlief der Start in die Frühjahrssaison bislang alles andere als nach Wunsch, denn auf den ersten vollen Erfolg muss man noch warten. Dennoch darf man die Spielgemeinschaft keinesfalls unterschätzen. Vor allem in der Fremde präsentierte sich die SpG in dieser Saison immer wieder als unangenehmer Gegner und konnte dort bereits einige starke Auftritte hinlegen. Gerade diese Auswärtsstärke gibt dem Trainer Anlass zur Hoffnung, dass seine Mannschaft im Derby den Turnaround schaffen und endlich den ersten Dreier im Frühjahr einfahren kann. Für Spannung ist also gesorgt, wenn zwei Rivalen mit unterschiedlichen Ausgangslagen aufeinandertreffen.
Von Beginn an zeigten die Hausherren, dass sie einen weiteren Sieg einfahren wollten. Bereits in der 15. Minute hatte Kevin Hasler eine vielversprechende Möglichkeit, den Führungstreffer zu erzielen, doch der Goalie der Gäste parierte seinen Schuss. Weitere gefährliche Torannäherungen von Nicolas Oswald und Julian Binder wurden von der Abwehr der Auswärtigen abgeblockt. Auch die Edelserpentiner kamen durch Endrit Mucolli zu einer Torchance, konnten diese jedoch nicht verwerten. So wurden beim torlosen Remis die Seiten gewechselt.
In der zweiten Halbzeit hatten die Hausherren weitere Möglichkeiten, in Führung zu gehen, doch es fehlte an Effizienz und Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor. Als bereits viele Zuschauer mit einer Nullnummer rechneten, war es Kevin Strohmeyer, der aus spitzem Winkel das 1:0 für die Gäste erzielte. In der Nachspielzeit legte Michael Kirnbauer noch nach und versenkte den Ball im Kasten der Heimischen zum 2:0-Endstand.
„Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben dieses Duell kontrolliert. Wir hatten auch die besseren Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft und hätten uns ein Remis verdient. Es war ein Spiel, in dem die Ausgangslage klar war: Wer den ersten Treffer erzielt, gewinnt.“
„Beide Abwehrreihen sind optimal gestanden und haben wenig zugelassen. Es war ein intensives Spiel, ein richtiges Derby. Kohfidisch war vorwiegend durch Standards gefährlich, Kombinationen waren selten. Die Mannschaft hat diesen verdienten Sieg ihrem Trainer gewidmet, der gestern operiert wurde.“