In der ersten Runde des BFV-Raiffeisencups empfing der ASK Jabing den Burgenlandligisten SV Eberau. Auf dem Papier galten die Gäste aus dem Südburgenland als klarer Favorit, zumal die bisherigen Testspielergebnisse der Eberauer durchaus überzeugend ausgefallen waren. Der ambitionierte Aufsteiger in die 1. Klasse Süd wollte sich jedoch keineswegs kampflos geschlagen geben. Auch die Jabinger hatten eine starke Vorbereitung absolviert und dabei beachtliche 14 Treffer erzielt. Dementsprechend hofften die Hausherren darauf, den höherklassigen Gegner zu fordern und möglicherweise sogar aus dem Bewerb zu werfen.
Nach einem intensiven und kampfbetonten Cup-Fight behielt der SV Eberau dank eines Eigentores knapp die Oberhand und zog damit in die zweite Runde ein.
Trotz der brütenden Hitze – das Thermometer zeigte beinahe 38 Grad – waren rund 250 Zuschauer in die Pinka-Arena gekommen, um diese Begegnung zu verfolgen. Von Beginn an versuchten die Gäste, ihre spielerische Überlegenheit auszuspielen, trafen jedoch auf eine äußerst kompakte Defensive. Die Jabinger verteidigten mit nahezu allen Feldspielern rund um den eigenen Strafraum und machten die Räume für die Favoriten eng.
Auf beiden Seiten gab es einige Torannäherungen, zwingende Möglichkeiten blieben jedoch zunächst aus. Daher war es wenig überraschend, dass der erste und zugleich einzige Treffer der Begegnung aus einem Eigentor resultierte. Nach einem unglücklichen Aufspringen des Balles wurde das Leder von Philipp Pulay ins eigene Tor gelenkt.
Bis zum Pausenpfiff gab es keine weiteren nennenswerten Vorkommnisse, sodass die Gäste mit einer knappen 1:0-Führung in die Kabinen gingen.
Auch in der zweiten Spielhälfte änderte sich am Charakter der Begegnung nur wenig. Der SV Eberau kontrollierte weitgehend das Geschehen, hatte in der 60. Minute jedoch großes Glück, nicht den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Nach einem Stanglpass tauchte ein Jabinger Angreifer vollkommen frei stehend vor dem Gästetor auf, setzte den Ball aber am Gehäuse vorbei.
Die Eberauer bemühten sich weiterhin, mit ihren Offensivaktionen in den Strafraum der Gastgeber zu gelangen. Zu häufig kam jedoch der entscheidende letzte Pass nicht beim Mitspieler an. Alexander Resner boten sich zwei gute Möglichkeiten, doch beide Male scheiterte er in aussichtsreicher Position am stark reagierenden Jabinger Torhüter Alexander Reiger.
Nach 90 kräftezehrenden Minuten beendete Schiedsrichter Tobias Unger die Hitzeschlacht. Der SV Eberau durfte sich über einen hart erarbeiteten und etwas glücklichen 1:0-Erfolg freuen und die Heimreise mit dem Ticket für die zweite Runde antreten.
„Das war heute ein klassischer Cup-Fight zwischen einem höherklassigen und einem unterklassigen Verein, wie man ihn im BFV-Cup immer wieder erlebt. Wir haben in der ersten Halbzeit das Spiel kontrolliert, ohne dabei viele Torchancen herauszuspielen. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, das Resultat zu verwalten. Schlussendlich war es ein verdienter, aber hart erarbeiteter Sieg.“