Cup

Oberwart überrollt Pinkafeld – 7:0-Kantersieg im BFV-Cup

Ligaportal als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Am Nationalfeiertag kam es in der Autohaus Frieszl Arena zum prestigeträchtigen Achtelfinalduell im BFV-Raiffeisencup zwischen dem SC HERZ Pinkafeld und dem SV Klöcher Bau Oberwart. Vor knapp 1.000 Zuschauern hofften die Hausherren auf eine Überraschung gegen den favorisierten Regionalligisten. Doch daraus wurde nichts: Die Gäste demonstrierten eindrucksvoll ihre spielerische Klasse, dominierten die Begegnung nach Belieben und zogen mit einem auch in dieser Höhe verdienten 7:0-Kantersieg ins Viertelfinale ein.

 Pinkafeld Cup1

Großes Gedränge herrschte im Strafraum der Hausherren

Blitzstart der Gäste – Oberwart früh auf Siegerstraße

Kaum hatte Schiedsrichter Ing. Habip Tekeli die Partie angepfiffen, zappelte der Ball bereits im Pinkafelder Netz. Gleich der erste Eckball führte zum Führungstreffer für die Gäste durch Johannes Polster. Ein Auftakt nach Maß für Oberwart, während die Hausherren früh unter Zugzwang gerieten.

Der Regionalligist diktierte das Geschehen und nutzte die Schwächen der Pinkafelder Defensive konsequent aus. Beim zweiten Treffer in der 14. Minute wurde Lukas Ried völlig allein gelassen. Der Angreifer tauchte unbedrängt vor Torhüter Andreas Diridl auf und schob das Leder überlegt zum 2:0 ein.

Auch danach kannte der Offensivdrang der Gäste keine Grenzen. In der 34. Minute überlief Adam Fejes den letzten Pinkafelder Verteidiger, zog allein auf Diridl zu und ließ dem Schlussmann mit einem präzisen Abschluss keine Chance. Mit der komfortablen 3:0-Führung im Rücken kontrollierte Oberwart das Geschehen bis zum Pausenpfiff, während Pinkafeld offensiv kaum Akzente setzen konnte.

Oberwart legt nach der Pause kräftig nach

Wer auf ein Aufbäumen der Hausherren gehofft hatte, wurde unmittelbar nach Wiederbeginn enttäuscht. Wie schon in der ersten Halbzeit erwischten die Gäste einen Blitzstart und erhöhten durch Ádám Fejes auf 4:0. Damit war die Partie endgültig entschieden.

Doch Oberwart hatte noch nicht genug. Luca Pauliny nahm an der Strafraumgrenze Maß und versenkte den Ball platziert zum 5:0. Die Gäste kombinierten weiterhin gefällig nach vorn, während die Pinkafelder Hintermannschaft immer wieder vor unlösbare Aufgaben gestellt wurde.

Auch Sandro Schendl durfte sich in die Torschützenliste eintragen und stellte auf 6:0. Den Schlusspunkt setzte Leo Vielgut, der in der 87. Minute zum 7:0-Endstand traf und damit das Schützenfest der Oberwarter perfekt machte.

Nach dem Schlusspfiff stand ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg des Regionalligisten fest. Oberwart präsentierte sich in allen Mannschaftsteilen überlegen, überzeugte mit Tempo, spielerischer Qualität und konsequenter Chancenverwertung. Pinkafeld hingegen musste erkennen, dass gegen einen Gegner dieses Kalibers jeder Fehler gnadenlos bestraft wird.

Stimme zum Spiel

Benjamin Posch, Trainer SC Pinkafeld:

"Ergebnistechnisch ein Spiel, was schon weh tut, aber sportlich gesehen, besonders in der ersten Spielhälfte, hat aufgezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Oberwart hat uns aufgezeigt, wo wir noch Entwicklungsfelder für die Zukunft haben. Nun können wir uns voll auf das nächste Heimspiel gegen Halbturn konzentrieren, wo wir den nächsten Dreier machen wollen."

Foto: Karl Heinz Bundschuh