Spielberichte

Klopeiner See: St. Stefan "strauchelt" beim Tabellenletzten!

In der 19. Runde der 1. Klasse D kam es in Stein im Jauntal zum Aufeinandertreffen zwischen dem Schlusslicht aus Klopeiner See und dem starken Tabellenvierten aus St. Stefan/ Lav. Einmal mehr machten die Experten dieser Liga die Rechnung ohne den Wirt. Als alle schon mit einer klaren Partie der Gäste spekulierten, zeigten die Gastgeber eine solide Darbietung und luchsten den Favoriten ein Unentschieden ab. Letztendlich für das Schlusslicht im Kampf um den Klassenerhalt sicherlich zu wenig, doch immerhin konnte man bisher gegen große Gegner mehr als Paroli bieten.


"Im Großen und Ganzen ein ausgeglichenes Spiel beziehungsweise Ergebnis, was auch den Spielverlauf wiederspiegelt. Wir haben uns aber dennoch mehr erwartet, weil uns ein Unentschieden in dieser Situation nicht weiter bringt"- so die ersten Worte von Klopein Chefcoach Josef Fera.

Klopeiner See bot Paroli

Für die Gastgeber war die Marschroute eigentlich ganz klar, es gab nur ein Ziel und das waren drei Punkte. Von daher wollte man sich auch gegen den Favoriten nicht verstecken und genau damit konnten sie diesem auch Paroli bieten. Frei nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" spielte man munter drauf los. Auch wenn man schon nach 15 Minuten mit 0:1 in Rückstand geriet, Mirel Sinanovic drückte eine Flanke in die Maschen, gab es kein Aufgeben. Dies wurde auch kurz vor der Pause belohnt, auch wenn dafür ein Elfmeter von Dejan Burgar herhalten musste. Quasi mit Pausenpfiff vergab Raphael Rotim dann sogar noch die Topchance zur Führung.

Ausgeglichene Partie, aber zu wenig für die Gastgeber

Auch in Hälfte zwei schien die Partie recht ausgeglichen zu sein. Beide Mannschaften konnten aber keine spielerischen Mittel finden, um die jeweiligen gegnerischen Abwehrreihen zu gefährden so blieb es beim mageren 1:1.


Josef Fera, Trainer DSG Klopeiner See:  "Die zweite Hälfte verlief ausgeglichen. Das Unentschieden schien einzementiert, auch wenn wir alles in die Waagschale geworfen haben. Von den ersten Mannschaften im Frühjahr war das die stärkste Truppe. Aufgrund der Spielstärke hätten die uns schon abschießen können wenn wir nicht dagegengehalten hätten. Dass jedoch bei uns nach vorne hin wenig gelungen ist, ist zwar schade, aber bei so einem Gegner mehr als schwierig."