Josef Durnik, Obmann von ATUS Feistritz/R. in der 1. Klasse Mitte, blickt auf eine bewegte Saisonhälfte zurück. Sein Team erlebte einen Aufwärtstrend mit drei Siegen in Serie gegen WSG Wietersdorf, GSC Liebenfels und SV Rosegg sowie zwei knappen Niederlagen gegen die Spitzenteams SV Afritz 1975 und FC Bad Kleinkirchheim. Nach Abschluss der Hinrunde steht der Verein auf Rang zehn. Im Gespräch schildert Durnik die Formkurve, die aktuelle Stimmungslage und die Perspektiven für die kommende Spielzeit – von verletzten Leistungsträgern bis zum anstehenden Trainingslager in Rovinj.

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„Ich sehe das Ganze mit gemischten Gefühlen“, erklärt Josef Durnik rückblickend. Die Mannschaft habe nach anfänglichen Problemen stark in die Meisterschaft gefunden und sich im Verlauf stetig gesteigert. Besonders gegen die vorderen Teams habe man sich teuer verkauft. „Mit ein bisschen Glück wären wir nicht auf Platz zehn, sondern auf Platz fünf“, betont er.
Entscheidend sei, dass die Partien gegen die Topklubs meist nur mit einem Tor Unterschied verloren wurden – ein Beleg für die gestiegene Wettbewerbsfähigkeit des Teams. Nach Siegen über Wietersdorf, Liebenfels und Rosegg sowie den knappen Niederlagen gegen Afritz und Bad Kleinkirchheim sieht Durnik in der Entwicklung ein klares positives Signal für die Zukunft.
Aktuell herrscht im Verein eine optimistische Grundstimmung. „Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut. Wir sind mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison“, sagt Durnik. Über fünfzig Personen, darunter auch die U17 und U14, machen sich gemeinsam auf den Weg ins Trainingslager nach Rovinj – ein wichtiges Zeichen des Zusammenhalts. Im Kader selbst gab es in der Winterpause keine Veränderungen. „Es hat keine Abgänge gegeben, aber auch keine Zugänge“, berichtet Durnik.
Trotzdem plagen den Klub einige Verletzungssorgen: Drei Spieler fehlen zurzeit, darunter die Langzeitverletzten Tilen Lumpert und Samuel Scherwitzl sowie Ersatztormann Elias Branz. Während Branz voraussichtlich in einem Monat zurückkehrt, müssen sich die Fans bei den beiden anderen gedulden. „Die Operationstermine kamen spät, deswegen rechnen wir erst im Spätherbst mit einer Rückkehr“, erklärt Durnik.
Besonders stolz zeigt sich Durnik auf die Entwicklung innerhalb der Mannschaft. „Hervorheben möchte ich unseren Eigenbauspieler Julian Dergaschnig, der am Ende der Saison in sehr guter Form war und einige Tore geschossen hat“, sagt der Obmann. Auch Benedict Zwarnig habe in der Winterpause positiv auf sich aufmerksam gemacht. Insgesamt lobt Durnik die Trainingsdisziplin: „Wir haben derzeit zehn bis elf Spieler, die regelmäßig dreimal die Woche zum Training kommen.“ Damit legt die Mannschaft die Basis für einen gelungenen Frühjahrsstart.
Als besonders starken Gegner der bisherigen Saison nennt Durnik den Schieflinger Sportverein, der ihn mit seiner Spielweise überrascht habe. Neben dem sportlichen Bereich arbeitet Feistritz auch an seiner Infrastruktur. „Wir planen eine Flutlichtanlage und eine Platzsanierung. Das sind große Herausforderungen für einen kleinen Verein“, betont Durnik. Der Obmann blickt dennoch zuversichtlich nach vorne: Mit einer eingespielten Truppe, engagierten Nachwuchsspielern und klaren Zielen soll die neue Saison stabiler verlaufen als die letzte. Das Fundament dafür ist gelegt – mit Zusammenhalt, Konstanz und der Aussicht auf ein gut organisiertes Trainingslager in Rovinj.