Spielberichte

Roland Lackner (SC Reichenau/Falkert): „Wir wollen im Frühjahr noch einmal voll angreifen“

SC Reichenau

Nach einer durchwachsenen Herbstsaison in der 1. Klasse Mitte blickt Roland Lackner, Sektionsleiter von SC Reichenau/Falkert, mit Optimismus auf die bevorstehende Rückrunde. In den letzten fünf Partien holte die Mannschaft wechselhafte Resultate: Siege gegen den SV Wernberg (3:1) und die WSG Wietersdorf (1:0), gefolgt von einer Niederlage beim GSC Liebenfels (0:1), einem Unentschieden gegen den SV Rosegg (2:2) und zuletzt einer 1:3-Heimniederlage gegen den Tabellenführer SV Afritz 1975. Mit 19 Punkten nach 17 Runden liegt Reichenau derzeit auf Rang 13 und will sich im Frühjahr entscheidend nach oben arbeiten. Im Gespräch äußerte sich Lackner über personelle Weichenstellungen, die Stimmung im Team und seine Erwartungen an die kommenden Spiele.

Abstoß: Nahaufnahme auf Ball und Schuhe

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Eine schwierige Herbsthälfte und der Blick nach vorn

„Wir haben einige Spiele relativ unglücklich verloren, oft verletzungsbedingt, bei einem sehr dünnen Kader“, erklärt Lackner rückblickend. Dennoch sei die Stimmung im Verein alles andere als gedrückt: „Wir blicken positiv ins Frühjahr.“ Nach einer intensiven Winterpause mit gezielten Verstärkungen soll das Team nun stabiler auftreten.

Aktuell arbeitet die Mannschaft an der Feinabstimmung. „Wir haben wieder mit dem Training begonnen, sind alle sehr motiviert und wollen im Frühjahr noch einmal voll angreifen“, ergänzt der Sektionsleiter.

Neuzugänge bringen neuen Schwung

In der Winterpause wurde am Kader gezielt nachjustiert. Laut Lackner haben sich die Verantwortlichen „sehr gut verstärkt“. Der Verein reagierte bewusst auf die Personalengpässe der Hinrunde und holte mehrere Neuzugänge.

Gleichzeitig trennte sich Reichenau von Emil Daliposki. So soll die Tiefe im Kader erhöht werden, um in den entscheidenden Wochen der Rückrunde flexibler auf Verletzungen oder Sperren reagieren zu können.

Teamgeist als Schlüssel für Stabilität

Dass für Lackner der Zusammenhalt entscheidend ist, wird deutlich, wenn er betont: „Bei uns ist das ein Team, da möchte ich keinen besonders hervorheben. Wir müssen gemeinsam den Weg gehen, dann wird er auch erfolgreich sein.“ Der erfahrene Sektionsleiter sieht den kommenden Spielabschnitt als Chance, den Club aus der unteren Tabellenzone zu führen.

Das Kollektiv soll dabei wieder zu alter Stärke finden. Gegner wie der SV Afritz 1975, die er als „positiv überrascht“ bezeichnet, seien für ihn ein gutes Beispiel dafür, was durch Geschlossenheit möglich ist: „Sie haben eine sehr starke Rückrunde gespielt und werden auch im Frühjahr schwer zu schlagen sein.“

Zuversicht vor der Rückrunde

SC Reichenau/Falkert startet zu Beginn der Frühjahrsrunde mit frischem Aufwind – trotz Tabellenplatz 13. Die interne Marschroute lautet klar: verletzungsfrei bleiben, konzentriert trainieren und gemeinsam Punkte sammeln.

Die jüngsten Verstärkungen geben Grund zur Hoffnung, dass sich das Bild bald wenden könnte. „Das Wichtigste ist, dass alle verletzungsfrei bleiben und Spaß am Fußball haben, dann wird das auch erfolgreich sein“, fasst Lackner zusammen. Nach der schwierigen Hinrunde soll der Verein im Frühjahr Konstanz gewinnen und den Rückstand auf das gesicherte Mittelfeld Schritt für Schritt verkleinern.