Spielberichte

Christian Franz Schaffer (Friesacher AC/Hirter Pils): „Die Zukunft gehört den Jungen“ – Kurs auf Platz 5

Friesacher AC

In der 1. Klasse Mitte meldet sich Christian Franz Schaffer, Sektionsleiter des Friesacher AC/Hirter Pils, mit einem selbstbewussten Zwischenfazit und klarem Fokus: Nachwuchs fördern und den aktuellen Lauf konservieren. Fünf intensive Partien mit Comebacks und knappen Entscheidungen haben den Verein auf Rang 5 getragen. Schaffer ordnet den Herbst ein: „Wir sind dort, wo wir sein wollten, nämlich im oberen Drittel der Tabelle.“ Die jüngste Serie liest sich so: 1:1 gegen SV Afritz 1975, 4:3 gegen FC Bad Kleinkirchheim, 1:4 beim SV Steuerberg, 3:4 gegen den SC Sörg und 3:2 gegen die Velden Juniors. Mit 27 Punkten ist der Anschluss nach oben da – ohne die Bodenhaftung zu verlieren.

Spieler ziehen auf der Ersatzbank ihre Schuhe an

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Formkurve und Tabellenbild

Die Entwicklung der vergangenen Runden zeigt deutlich nach oben. Auswärtsstärke, Effizienz in den entscheidenden Phasen und ein belastbares Kollektiv prägen die Bilanz. Aus den letzten fünf Spielen holte Friesach ein Remis und zwei Siege; zwei knappe Niederlagen verhinderten eine perfekte Serie, brachten aber wertvolle Lehren. In Zahlen: Friesach rangiert nach 17 Spielen mit 27 Punkten auf Platz 5.

Oben ist es eng: SV Afritz 1975 führt mit 38 Punkten vor Schiefling (37); dahinter folgen FC Bad Kleinkirchheim und SV Straßburg mit je 31 Zählern. Schaffers Eindruck dazu: „Die ersten drei sind ziemlich gleich – und die Liga ist insgesamt sehr ausgeglichen.“ Der Aufschwung speist sich aus mannschaftlicher Geschlossenheit: „Die Mannschaft funktioniert, die Jungen sind bei jedem Training – wir sind rundum zufrieden.“

Transfers und Kaderlage

Im Winter blieb der Kern intakt, punktuell wurde nachgeschärft. Schaffer bestätigt: „Wir haben einen Abgang und zwar Michael Kaiser verlässt den Verein und spielt in Metnitz.“ Zudem stießen ein Neuzugang aus Traibach und ein brasilianischer Spieler aus Micheldorf zum Kader, der zuvor in Deutschland aktiv war.

Das Bild rundet eine positive medizinische Lage ab: „Derzeit sind alle Spieler fit und wir freuen uns schon auf den Meisterschaftsstart.“ Auch abseits des Rasens herrscht Kontinuität: „Da bleibt alles wie gehabt und es gibt keine Veränderungen.“ Die Mischung aus Kontinuität und punktueller Verstärkung zahlt auf das zentrale Projekt ein, das den Verein prägt: „Die Jungen werden eingebaut“, betont Schaffer.

Ausblick und Konkurrenz

Der Fahrplan für die kommenden Wochen ist klar: „Das Ziel für das Frühjahr ist, dass die Jungen Spielpraxis kriegen und wir uns rund um Platz 5 bewegen.“ Der Fokus auf Ausbildung geht mit sportlichem Ehrgeiz einher – verbunden mit einem nüchternen Blick auf die Konkurrenz. Besonders die Konstanz an der Spitze hat Eindruck hinterlassen: „Was mich überrascht hat, ist, dass Straßburg so stark vorne mit dabei ist.“

Entscheidend, so Schaffer, werden in dieser ausgeglichenen Liga Feinheiten sein: „Es wird auf die Tagesverfassung und auf die Einstellung ankommen – und auf Laufbereitschaft, das ist das Wichtigste.“ Am Ende fasst der Sektionsleiter den Weg zusammen: „Die Zukunft gehört den jungen Spielern in Friesach.“ Das ist mehr als ein Satz – es ist die Spielidee für einen Frühjahrsstart mit Substanz und Perspektive.