Spielberichte

Jakob Rabensteiner (Trainer WSG Wietersdorf): "Der Wille war heute da"

WSG Wietersdorf
SC Sörg

In der 1. Klasse Mitte feierte die WSG Wietersdorf einen 2:1-Heimsieg gegen den SC Sörg. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit legten die Wietersdorfer nach der Pause zu und trafen durch Oliver Bamberger und Alexander Puck, ehe Sörg spät verkürzte. Trainer Jakob Rabensteiner sprach von einer klaren Reaktion seiner Elf: "Man hat gemerkt, der Wille war heute da." Am Ende blieben die Punkte in Wietersdorf.

Blick durch das Tornetz auf den Torwart

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Ausgeglichene erste Hälfte, Wietersdorf dreht nach der Pause auf

Über lange Phasen entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Seiten wenig zuließen. "Über weite Strecken war es ein ziemlich ausgeglichenes Spiel. Sörg hat wie immer sehr routiniert agiert, defensiv kompakt, und über beide Seiten gut angegriffen. Wir haben diesmal richtig brav dagegengehalten", schilderte Jakob Rabensteiner. Chancen waren vor der Pause Mangelware, das 0:0 zur Halbzeit passte zum Bild. "In der ersten Halbzeit haben wir nicht sehr viele Chancen erarbeitet, eher mehr in der zweiten. Da haben wir dann aufgedreht", so der Coach. Genau das passierte nach Wiederbeginn: Wietersdorf wurde mutiger, hielt den Ball länger und brachte mehr Bälle in den Strafraum – der Druck stieg Schritt für Schritt.

Bamberger eröffnet, Puck legt nach – Sörg antwortet spät

Die Geduld zahlte sich in Minute 57 aus: Oliver Bamberger stellte auf 1:0. Rabensteiner ordnete die Führung so ein: "Das 1:0 war eine tolle Flanke von meinem Spieler Lan Gojak. Den hat nachher Oli Bamberger verwandelt." Wietersdorf blieb am Drücker und legte in der 75. Minute nach: Alexander Puck erhöhte auf 2:0. "Wolfgang Gragger hat super angepresst und der zweite eingewechselte Spieler Alexander Puck hat das Tor aus einem ganz schweren Winkel perfekt verwandelt. Ganz wichtige Aktionen", betonte der Trainer. Sörg gab sich jedoch nicht geschlagen und kam in der 83. Minute durch Raphael Prenter zum 2:1-Anschluss. Danach verteidigte Wietersdorf den knappen Vorsprung konsequent. "Wir haben das 2:1 gut über die Zeit gebracht – und dann gewonnen", fasste Rabensteiner zusammen.

Wille, Reaktion und Respekt vor Sörg – stimmige Kulisse, starker Schiri

Für Rabensteiner stand am Ende weniger die Schönheit als die Haltung im Vordergrund. "Man hat diesmal gemerkt, dass der Wille wirklich gegeben war, Überzeugung und ein gewisses Selbstbewusstsein. Es war Zeit, Wiedergutmachung zu betreiben nach dem 6:0 gegen Steuerberg und der 8:1-Auswärtsklatsche in Sörg. Vom Aufwärmen weg hat man gesehen, dass sich die Jungs mehr trauen", sagte der Coach. Trotz der Niederlage fand er anerkennende Worte für den Gegner: "Sörg ist eine eingespielte, routinierte Truppe. Sie sind hoch auf unsere Verteidiger draufgestanden und wollten unsere Eigenfehler ausnützen, waren aber vorne zu wenig effizient." Lob gab es auch für Rahmen und Leitung: "Es war ein relativ gut besuchtes Spiel mit toller Atmosphäre – und eine wirklich gute Leistung vom Schiedsrichtergespann, da gibt’s nichts zu kritisieren."

1. Klasse Mitte: Wietersdorf : SC Sörg - 2:1 (0:0)

  • 83
    Raphael Prenter 2:1
  • 75
    Alexander Puck 2:0
  • 57
    Oliver Bamberger 1:0