Spielberichte

„Wir haben bis zum Schluss nicht aufgegeben“ – GSC Liebenfels dreht 1:2 noch in ein 3:2

SV Weitensfeld
GSC Liebenfels

In der 1. Klasse Mitte hat SV Weitensfeld/Zweinitz zum Auftakt trotz einer 2:1-Führung in der Schlussphase noch 2:3 gegen GSC Liebenfels verloren. Trainer Valon Sahiti sah zunächst eine ausgeglichene Partie mit guten Chancen seiner Mannschaft, später dann einen offenen Kampf bis in die Nachspielzeit. Entscheidend war aus seiner Sicht, dass GSC Liebenfels auch nach dem 1:2 nicht nachließ und sich mit einem späten Doppelschlag doch noch belohnte.

Ball auf Rasen nahe der Eckfahne

Foto: Pixabay

Ausgeglichen begonnen, mit 0:1 in die Pause

Valon Sahiti blickte vor allem auf eine erste Hälfte zurück, in der GSC Liebenfels schon mehr aus seinen Möglichkeiten hätte machen können. „In der ersten Halbzeit war es noch ausgeglichen. Da können wir sogar mit 3:0 oder 3:1 in Führung gehen“, sagte der Trainer nach dem Spiel. Dass es zur Pause trotzdem nur 0:1 stand, lag aus seiner Sicht an der Chancenverwertung. „Leider haben wir die zwei Hunderter-Chancen nicht verwertet“, so Sahiti. Immerhin brachte Marin Juric GSC Liebenfels in der 17. Minute in Führung. Den Treffer schilderte der Trainer konkret: Nach einer „Traumflanke“ von Georg Pirker verwertete Marin Juric zum 0:1, mit diesem Vorsprung ging es dann auch in die Kabinen.

Späte Wende nach dem 1:2-Rückstand

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die Partie laut Sahiti zu einem Duell, in dem beide Mannschaften vor allem über den Kampf kamen. Das zeigte sich auch am Spielstand. SV Weitensfeld/Zweinitz glich in der 58. Minute durch Philipp Prodinger zum 1:1 aus und schien die Partie dann in der Schlussphase auf seine Seite zu ziehen, als Adrian Schindler in der 89. Minute das 2:1 erzielte. Für GSC Liebenfels war das aber noch nicht der Schlusspunkt. „Dass wir bis zum Schluss nicht aufgegeben haben und auch, als wir mit 1:2 im Rückstand waren, gleich am Schluss das 2:2 gemacht haben, war entscheidend“, sagte Sahiti. Kevin Smretschnig traf in der 90. Minute zum Ausgleich, ehe derselbe Spieler in der dritten Minute der Nachspielzeit noch das 2:3 folgen ließ. Auch diese beiden Tore ordnete der Trainer ein: Beide Male sei der Ball nach einer Hereingabe in den Sechzehner gekommen, nach einem Abpraller habe GSC Liebenfels dann nachgesetzt und getroffen.

Kampfgeist als Plus, Chancenverwertung als Auftrag

Dass GSC Liebenfels zum Auftakt mit drei Punkten heimfuhr, führte Sahiti in erster Linie auf die Haltung seiner Mannschaft zurück. „Die Mannschaft hat heute wirklich gekämpft“, betonte er. Gleichzeitig legte er den Finger aber auch auf einen Punkt, der aus seiner Sicht besser werden muss: „Die Chancenauswertung müssen wir natürlich ein bisschen besser machen, weil wir uns dann das Spiel leichter machen würden.“ Den Gegner erlebte der Trainer als sehr körperbetont, gleichzeitig sah er seine Mannschaft spielerisch leicht im Vorteil. „Spielerisch waren wir ein bisschen besser“, meinte Sahiti, während SV Weitensfeld/Zweinitz kämpferisch voll dagegenhielt. Auch den Unparteiischen bewertete er insgesamt sachlich: Er habe viel laufen lassen, aber „auf beide Seiten gerecht gepfiffen“. Unter dem Strich bleibt für GSC Liebenfels damit ein Auftakt, der spät, aber erfolgreich endete.

1. Klasse Mitte: Weitensfeld : Liebenfels - 2:3 (0:1)

  • 93
    Kevin Smretschnig 2:3
  • 90
    Kevin Smretschnig 2:2
  • 89
    Adrian Schindler 2:1
  • 58
    Philipp Prodinger 1:1
  • 17
    Marin Juric 0:1