In der 1. Klasse Ost hat Johannes Matschek mit SV Union Raiba Ruden nach 15 gespielten Runden eine starke Zwischenbilanz vorzuweisen. Mit 29 Punkten und Rang drei liegt der Verein in einer hervorragenden Ausgangsposition im Rennen um die Aufstiegsplätze. Nach einem durchwachsenen Saisonstart hat sich das Team in den letzten Wochen beeindruckend stabilisiert. Besonders eindrucksvoll war die Serie der jüngsten fünf Partien, in denen Ruden vier Siege feierte – darunter mehrere Auswärts- und ein Heimsieg. Der Trainer zieht eine positive Halbzeitbilanz, verweist zugleich auf die Entwicklungspotenziale seiner jungen Spieler und betont die Geschlossenheit im gesamten Verein.

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Für Johannes Matschek war die bisherige Hinrunde vor allem ein Beleg dafür, dass sich nachhaltige Arbeit bezahlt macht. „Positiv ist, dass drei junge Spieler in die Kampfmannschaft aufgenommen und eingebaut wurden – und dass sie Potenzial haben, sich weiterzuentwickeln“, erklärt er im Gespräch.
Auf dem Platz präsentierte sich Ruden zuletzt in bestechender Form: Auf eine Niederlage folgte eine Serie von vier Erfolgen, die den Klub auf den dritten Tabellenplatz hievte. Besonders der Abschluss der Hinrunde unterstrich die gesteigerte defensive Stabilität und die wachsende Effizienz im Offensivspiel.
„Der Zusammenhalt der Mannschaft ist sehr wohl gegeben, beziehungsweise auch eine gewisse Aufbruchsstimmung im ganzen Verein“, fasst Matschek die aktuelle Lage zusammen. Mit Blick auf die Tabelle sieht er sein Team in einer komfortablen, aber keineswegs sorglosen Position:
Drei Aufstiegsplätze werden in dieser Saison vergeben – und Ruden steht derzeit fest auf einem davon. Für die Rückrunde lautet das Motto daher klar: Konstanz bewahren und das Niveau halten. Einen personellen Umbruch wird es dabei nicht geben. Zwei Abgänge stehen einem Neuzugang gegenüber, den Matschek als neuen Legionär bezeichnet. Ansonsten bleibt die Mannschaft geschlossen – genau das bildet den Kern der positiven Entwicklung.
Mit Freude verweist der Trainer auf die aktuell optimale Personalsituation: „Nach dem neuesten Stand habe ich keine Verletzten oder anderen Ausfälle, und ich glaube, dass zum Saisonstart alle Spieler an Bord sind.“ Diese Ausgangslage erlaubt es dem Team, mit voller Stärke in die entscheidende Phase zu gehen.
Zudem blieb auch im Vereinsumfeld alles stabil – keine Änderungen im Betreuerteam, keine strukturellen Umwälzungen. Matschek betont die Ausgeglichenheit der Liga: „Es gab keine Mannschaft, die überragend war, und keine, die schlecht war.“ Nach 15 gespielten Runden und einer klaren Leistungssteigerung blickt Ruden selbstbewusst auf die kommenden Aufgaben – mit dem festen Ziel, den Platz unter den Top drei bis zum Schluss zu verteidigen.