Spielberichte

„Wir werden unseren Weg weitergehen“: SV Eitweg-Trainer Pascal Robert Mörtl über den Umbruch

SV Eitweg

In der 1. Klasse Ost befindet sich Pascal Robert Mörtl mit seinem SV Eitweg mitten im Umbruch. Nach einer intensiven Hinrunde mit Höhen und Tiefen richtet sich der Blick des Trainers auf die kommende Frühjahrssaison. Trotz des aktuell 13. Tabellenplatzes und zuletzt schwankender Ergebnisse sieht Mörtl keinen Anlass zur Sorge. Der Verein setzt bewusst auf junge Spieler, deren Entwicklung im Mittelpunkt steht. Der Coach beschreibt eine Mannschaft mit festem Zusammenhalt, realistischem Blick auf das Erreichte und großem Willen, die Rückrunde erfolgreich zu gestalten. Er betont, dass strukturelle Konstanz und Teamgeist derzeit die stärksten Säulen seines Projekts sind.

Fünf Bälle in Gelb/Violett auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Zwischen Umbruch und Aufbruch

Die Statistik der vergangenen fünf Partien zeigt Licht und Schatten: Nach Niederlagen gegen FC Eisenkappel (0:2), Magdalensberg (0:1), ASC St. Paul (1:2) und SV Ruden (2:3) gelang zuletzt ein klarer 3:0-Erfolg über SAK Amateure – ein Ergebnis, das laut Mörtl in die richtige Richtung weist. „Gut funktioniert hat die Entwicklung einzelner junger Spieler“, betont der Trainer, der geduldig auf Kontinuität setzt.

Das Offensivspiel bleibt ein zentrales Entwicklungsfeld, doch die grundlegende Philosophie steht: Aufbauarbeit mit Perspektive. Der Coach spricht offen von einem geplanten Umbruch, in dem Lernprozesse wichtiger sind als kurzfristige Resultate.

Teamgeist und Personalien

Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist nach Aussage von Pascal Robert Mörtl unverändert stark. „Es ist der geplante Umbruch, mit jungen Spielern zu spielen, und dadurch ist der Zusammenhalt noch immer sehr gut“, erklärt er. Im Kader gab es drei Veränderungen: zwei Abgänge, darunter der bisherige Torwart, sowie einen Zugang auf dieser Position. Besonders bedauerlich ist der langfristige Ausfall eines jungen Spielers nach einem schweren Unfall.

Abgesehen davon kann der Trainer optimistisch in die Vorbereitung gehen: „Alle verletzten Spieler sind wieder voll im Training und ich kann aus dem Vollen schöpfen.“ Personelle Stabilität herrscht auch im Umfeld – weder im Betreuerstab noch in der Vereinsstruktur wurden Änderungen vorgenommen, was für Ruhe und Verlässlichkeit sorgt.

Blick nach vorn und Selbstvertrauen für das Frühjahr

In der vierten Woche der Wintervorbereitung zieht Mörtl ein positives Zwischenfazit: „Ich bin generell vom gesamten Kader positiv überrascht, dass wir eine gute Grundlagenausdauer besitzen.“ Unter den bisherigen Gegnern hebt er SK Kühnsdorf hervor, der als spielstärkste Mannschaft einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen habe. Kühnsdorf führt die Liga aktuell als Tabellenführer an.

Für Mörtl steht indes das eigene Projekt im Fokus: „Wir werden unseren Weg weitergehen, werden mit unserem jungen Kader alles versuchen. Wir werden auch genug Punkte und Spiele im Frühjahr gewinnen.“ Seine Botschaft an die Fans ist klar: Geduld, Vertrauen und gemeinsamer Einsatz bis zur letzten Sekunde. Denn der Trainer weiß, dass Erfolge im Aufbauprozess wachsen müssen – und die Richtung beim SV Eitweg bereits stimmt.