Nach dem letzten Vorrundenspiel in der 1. Klasse Ost zieht Patrick Karl Kaiser, Trainer von Magdalensberg, eine selbstbewusste, aber bodenständige Zwischenbilanz. Sein Team liegt nach 15 Spielen mit 26 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. In den vergangenen fünf Runden überzeugte die Mannschaft mit stabilen Auftritten, gewann zuletzt deutlich und festigte damit ihre Position im oberen Tabellendrittel. Kaiser spricht im Interview über den bisherigen Saisonverlauf, personelle Weichenstellungen und die Ziele für die Rückrunde.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Mit einem Punkteschnitt von knapp zwei Zählern pro Spiel gehörte Magdalensberg in der zweiten Hälfte der Herbstmeisterschaft zu den konstantesten Teams der Liga. Enge Partien wurden mit kühlem Kopf entschieden – sowohl zuhause als auch auswärts – und auch in umkämpften Duellen blieb das Team mit einem Remis auf Kurs.
Zwar setzte es zwischenzeitlich eine knappe Niederlage, doch die Mannschaft fand rasch zurück in die Erfolgsspur. Der abschließende klare Erfolg vor der Winterpause sorgte für einen stimmigen Schlusspunkt der Hinrunde.
Kaiser betonte im Gespräch mehrfach die interne Geschlossenheit: „Unsere Stärke ist das Kollektiv, die Kameradschaft und der Zusammenhalt von der Vereinsführung bis zu den Spielern.“ Der Trainer setzt bewusst auf Kontinuität statt großer Umbrüche. „Wir sind unserer Linie treu geblieben: Es gibt keine Abgänge, aber einen Zugang“, erklärt er.
Dieser Neuzugang verstärkt das Team in einer Doppelfunktion als Co-Trainer und Spieler und erweitert das Betreuerteam punktuell. „Mit diesem Plus an Know-how sind wir für unsere Ziele noch breiter aufgestellt.“ Auch gesundheitlich steht die Mannschaft bestens da: „Alle Spieler sind gesund, trainieren intensiv und freuen sich schon auf die Rückrunde.“
Die Ergebnisse der letzten Wochen belegen eine klare Trendwende in der Tabelle: Von Rang elf nach dem sechsten Spieltag kletterte Magdalensberg kontinuierlich auf Platz vier. Der Trainer führt das auf die Entwicklung junger Spieler und die mannschaftliche Balance zurück: „Alle Spieler haben einen Schritt nach vorne gemacht.“ Der Mix aus jungen und routinierten Spielern ist perfekt.
Besonders beeindruckt zeigte sich Kaiser von einem Ligakonkurrenten dem SK Kühnsdorf: „Sie sind sehr stabil und sehr schwer zu bespielen. Sie sind auch der Favorit in unserer Liga.“ Mit Blick auf die zweite Saisonhälfte formuliert er eine klare Zielrichtung: „Unser Ziel ist es, in dieser ausgeglichenen Klasse den Tabellenplatz zumindest zu halten und uns so lange wie möglich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Wir werden auf jeden Fall noch unangenehmer zu bespielen sein.“ Nach einer stabilen Hinrunde, 15 Spielen und 26 Punkten blickt der Trainer optimistisch in die Zukunft – mit Teamgeist, Disziplin und ehrgeizigem Blick nach vorn.