Spielberichte

SV Eitweg, Trainer Pascal Robert Mörtl: „Lucky Punch zum 3:2 – mehr Energie nach der Pause“

SG SV Tainach/SV Haimburg
SV Eitweg

Im Duell der SG SV Tainach/SV Haimburg mit dem SV Eitweg in der 1. Klasse Ost rückten Einsatz, Nervenstärke und ein spätes Aufatmen in den Mittelpunkt. Für Eitweg sprach Pascal Robert Mörtl von einem intensiven, ausgeglichenen Spiel und betonte die größere Energie seiner Mannschaft nach der Pause. Er hob die Mentalität seines Teams hervor, sprach vom „Lucky Punch“ am Ende und von einem Flow, den man unbedingt konservieren wolle.

Linienrichter an der Eckfahne mit Blick Richtung Spielfeld

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Ausgeglichener Beginn, Vorteile nach der Pause

Der Trainer zeichnete ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Phasen abwechselten und beide Seiten nur wenige klare Abschlüsse zuließen: „Es war ziemlich ausgeglichen. Die ersten zwanzig Minuten gehörten absolut Tainach, danach wieder uns und in der zweiten Halbzeit war es dann doch mehr spielanteillastig Eitweg. Tainach hatte aber immer wieder gefährliche Kontersituationen oder Offensivaktionen, die uns vor Probleme stellten.“ Dass seine Mannschaft am Ende das bessere Ende für sich hatte, erklärte er mit der Intensität nach Wiederanpfiff und dem reifen Ausspielen der Schlussphase.

Schlüsselmomente und der Lucky Punch

Das Spiel atmete Wendepunkte: Die Gastgeber legten vor, als Mokhmad Uspanov in der 12. Minute traf – aus Eitweger Sicht stand es 0:1. Kurz vor der Pause glich Tobias Grundnig in der 45. Minute zum 1:1 aus – ein Ausrufezeichen zur richtigen Zeit. Direkt nach dem Seitenwechsel drehte Eitweg die Partie: In der 51. Minute stellte Lorenz Nößler auf 2:1. Doch Tainach/Haimburg meldete sich zurück – Tadej Kotnik sorgte in der 59. Minute für das 2:2. Den Unterschied machte schließlich eine späte Umstellung im Eitweger Angriff, als ein Defensivspezialist zur Trumpfkarte wurde: In der 79. Minute drückte Tobias Mitterbacher den Ball zum 3:2 über die Linie. Mörtl hob genau diese Sequenz hervor: „Ja, von unserer Seite das 3:2 durch Tobias Mitterbacher, der eigentlich Innenverteidiger ist und vorne als Stürmer eingesetzt wurde, und danach haben wir es abgeklärt zu Ende gespielt.“ Die Wertschätzung für den Gegner blieb dabei ungebrochen: „Am Ende des Tages war es dann ein sogenannter Lucky Punch, den wir zu unseren Gunsten entschieden haben.“

Personal, Mentalität und Ausblick

Mörtl hielt den Fokus konsequent auf Haltung und Ertrag: „Am Ende des Tages zählen die drei Punkte. Wir haben aus den ersten drei Spielen seit der Winterpause sieben Punkte geholt.“ Taktische Feinheiten rückten angesichts der Tabellenlage für ihn in den Hintergrund, entscheidend sei die Bereitschaft, jedes Duell anzunehmen. Als prägenden Akteur nannte er Wolfgang Theuermann: „Wolfgang Theuermann, weil er einfach von Minute 1 an die Energie und die Leidenschaft auf den Platz gebracht hat und wirklich alles dafür getan hat, heute mit drei Punkten wieder nach Hause zu fahren.“ Trotz dieser Energie musste Eitweg improvisieren: „Ja, wir haben heute auf drei Spieler verzichten müssen. Ein Spieler, unser Kapitän, war verletzt, ein anderer Spieler krank und ein anderer auch verletzt. In den nächsten Wochen sollten die wieder fit werden, dann kann ich wieder auf den ganzen Kader zurückgreifen.“ Für die kommende Woche formulierte Mörtl den Leitfaden deutlich: „Es ist extrem wichtig, diesen Fokus und den Flow mitzunehmen – sieben Punkte in den ersten drei Spielen sind in unserer Situation keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen dranbleiben, weiterarbeiten und nach vorne schauen.“

1. Klasse Ost: SG Tainach/Haimburg : SV Eitweg - 2:3 (1:1)

  • 79
    Tobias Günther Mitterbacher 2:3
  • 59
    Tadej Kotnik 2:2
  • 51
    Lorenz Nößler 1:2
  • 45
    Tobias Leo Grundnig 1:1
  • 12
    Mokhmad Uspanov 1:0