Zusammenhalt ist für den ASK Klagenfurt nach wie vor das zentrale Thema. In der 1. Klasse Ost hält der Klub nach zwei Runden bei drei Punkten, der Saisonstart mit dem 5:2 gegen SV Tainach/HSV Haimburg hat aber gezeigt, dass in der Mannschaft einiges steckt. Noch ist das Bild nach zwei Spieltagen wenig aussagekräftig und die Tabelle eng, doch Edin Cikaric, Obmann des ASK Klagenfurt, hebt im Gespräch mit Ligaportal vor allem die Geschlossenheit hervor und formuliert für die nächsten Wochen einen schlichten Auftrag: mehr Arbeit am Trainingsplatz.

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Wenn Cikaric die abgelaufene Spielzeit bewertet, stellt er keine lange Liste an positiven oder negativen Punkten in den Vordergrund. Für den Obmann liegt der Kern der Saison an anderer Stelle: „Wir haben alle gemeinsam zusammengehalten.“ Aus Sicht des Vereins ist das offenbar mehr als eine Floskel. Der ASK ordnet die vergangenen Monate in erster Linie über das Innenleben der Mannschaft ein, über den Umgang miteinander und über die Fähigkeit, auch in schwierigeren Phasen als Gruppe zu funktionieren.
Darin spiegelt sich auch die aktuelle Stimmung wider. Unruhe ist aus den Aussagen des Obmanns nicht herauszuhören, vielmehr eine nüchterne Sicht auf die Lage. Der ASK ist mit einem torreichen Auftaktsieg in die Saison gestartet, steht nach zwei Spieltagen aber bei drei Punkten und damit noch in einer Phase, in der vieles offen ist. Das Feld liegt eng beisammen, eine klare Tendenz lässt sich daraus noch nicht ableiten. Für den Verein zählt im Moment daher vor allem, dass das Fundament in der Kabine stimmt.
Beim Blick nach vorne wird Cikaric noch knapper, aber auch deutlicher. Auf die Frage nach den Schwerpunkten der Vorbereitung antwortet er schlicht: „Mehr trainieren.“ Der ASK sucht die nächsten Fortschritte also nicht über große Parolen, sondern über zusätzliche Arbeit. Nach außen mag das unspektakulär klingen, intern ist die Richtung damit klar.
Der Klub will sich vorerst keine Zielmarken umhängen, sondern die Grundlagen verbessern. Nach einem Auftakt, der mit fünf Toren gleich Offensivqualitäten erkennen ließ, geht es nun darum, den Alltag auf ein höheres Niveau zu heben. Cikarics Botschaft passt damit zur bisherigen Einordnung der Saison: Erst steht die mannschaftliche Stabilität, dann soll der sportliche Ertrag folgen.
Konkrete personelle Veränderungen führte der Obmann nicht aus. Zu Abgängen nannte Cikaric keine Namen, auch mögliche Zugänge thematisierte er nicht näher. Damit bleibt der personelle Blick auf den ASK vorerst zurückhaltend. Im Vordergrund stehen derzeit nicht Transfermeldungen, sondern die Arbeit mit dem vorhandenen Aufgebot.
Für die Fans ergibt sich daraus ein klarer Ausblick. Der ASK setzt im Moment auf zwei Konstanten, die intern offenbar am höchsten bewertet werden: Zusammenhalt und Trainingsfleiß. Nach zwei Spieltagen ist die Mannschaft noch in keiner endgültigen Rolle. Der starke Auftakt gegen SV Tainach/HSV Haimburg hat angedeutet, dass in diesem Team etwas steckt. Die nächsten Wochen sollen nun dafür sorgen, dass aus einzelnen Ausrufezeichen mehr Verlässlichkeit wird.